Max Power Mining verlässt langsam die Rolle des reinen Explorers. In Saskatchewan verdichten sich geologische Daten, neue Nachfrage und ein Umbau im Management zu einer klareren kommerziellen Story. Der nächste Prüfstein ist die geplante Bestätigungsbohrung Mitte 2026.
Lawson wird größer als gedacht
Der wichtigste Impuls kommt aus dem Lawson-Komplex. Eine 3D-Seismik aus April hat die erkannte Struktur deutlich erweitert. Die Falle umfasst nun rund 14,2 Quadratkilometer, während der gesamte Komplex etwa 28 Quadratkilometer abdeckt.
Damit gewinnt das Projekt an Gewicht. Max Power sieht in Lawson Kanadas erstes per Tiefbohrung bestätigtes System für natürlichen Wasserstoff. Das ist ein starker Anspruch, der nun mit Flussraten unterlegt werden muss.
Am 30. April holte das Unternehmen GLJ Ltd. an Bord. Die Energieberatung aus Calgary soll Lawson kommerziell bewerten und das erweiterte Bohrprogramm mit Blick auf Wasserstoff und Helium optimieren. Das verschiebt den Blick von der Entdeckung zur möglichen Entwicklung.
Management und Nachfrage rücken nach
Auch intern stellt sich Max Power breiter auf. Am 4. Mai übernahm Tony Van Burgsteden den CFO-Posten. Er war zuvor Finanzchef bei Orano Canada und arbeitete als Vice President Finance bei Federated Co-operatives.
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Diese Vita passt zur nächsten Phase. Große Rohstoffprojekte brauchen nicht nur Geologie, sondern Kapitalplanung und belastbare Projektstrukturen. Genau dort liegt nun der Engpass.
Auf der Nachfrageseite liefert Bell Canada ein wichtiges Signal. Der Konzern baut nahe Regina ein KI-Rechenzentrum mit 300 Megawatt Leistung und einem Budget von 1,7 Milliarden kanadischen Dollar. Der Start ist für das erste Halbjahr 2027 vorgesehen.
Der Standort liegt direkt am Genesis Trend und nahe den Flächen von Max Power. Für ein junges Wasserstoffprojekt ist das ungewöhnlich. Ein potenzieller Großabnehmer entsteht in räumlicher Nähe, lange bevor die Ressource kommerziell bestätigt ist.
Am 15. Mai unterzeichneten Moose Jaw und Max Power eine Absichtserklärung. Beide Seiten wollen Möglichkeiten für natürlichen Wasserstoff im Süden Saskatchewans prüfen. Das stärkt die lokale Einbettung des Projekts.
Helium bleibt der zweite Hebel
Neben Wasserstoff rückt Helium stärker ins Bild. Der globale Markt geriet im März 2026 unter Druck, nachdem ein Drohnenangriff die Anlage Ras Laffan in Katar traf. Rund 30 Prozent des weltweiten Angebots fielen dadurch aus.
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Die Preise in Nordamerika zogen bis nahe 69 Dollar je tausend Kubikfuß an. Fitch warnte, dass Reparaturen Jahre dauern könnten. Für Projekte mit Heliumanteil verbessert sich damit das Umfeld spürbar.
Saskatchewan ist die einzige kanadische Provinz mit Heliumproduktion. Im Bracken-Feld des Grasslands-Projekts meldete Max Power durchschnittliche Heliumgehalte von 4,4 Prozent. Als Nebenprodukt könnte Helium die Wirtschaftlichkeit deutlich stützen.
Aktie läuft weit voraus
An der Börse läuft die Aktie dem Projektfortschritt bereits voraus. Am Freitag schloss sie bei 1,63 Euro, ein Plus von 10,90 Prozent. Seit Jahresbeginn steht ein Zuwachs von 318,51 Prozent zu Buche.
Das macht die Bewertung anfällig für harte Daten. Die Story ist stärker geworden, aber sie hängt weiter an Bohrergebnissen und kommerziellen Flussraten. Ohne diese Bestätigung bleibt ein Teil der Fantasie unbewiesen.
Technisch wirkt das Bild widersprüchlich. Der RSI liegt bei 20,5 und signalisiert eine überverkaufte Lage. Die annualisierte Volatilität der vergangenen 30 Tage liegt dennoch bei gut 101 Prozent.
Ab dem 18. Mai will das Management ein umfassendes operatives Update liefern. Danach zählt vor allem die Bestätigungsbohrung Mitte 2026: Sie muss zeigen, ob Lawson aus einer starken Explorationsstory ein belastbares Entwicklungsprojekt werden kann.
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