Natürlicher Wasserstoff in der kanadischen Prärie — das klingt nach Science-Fiction, könnte aber bald kommerziell werden. Max Power Mining steht kurz vor dem wichtigsten Test seiner Geschichte: einer Bestätigungsbohrung, die zeigen soll, ob das Lawson-System in Saskatchewan wirklich liefert, was die Geologie verspricht.
GLJ bewertet das Lawson-System neu
Den Anstoß für den Schritt von der Exploration zur kommerziellen Bewertung gaben 3D-Seismikdaten aus April, die die strukturelle Schließung des Projekts auf 14,2 Quadratkilometer mehr als verdoppelten. Das Energieberatungsunternehmen GLJ Ltd. aus Calgary hat nun das Mandat übernommen, eine formale Ressourcenbewertung durchzuführen. GLJ integriert dabei die Seismikdaten mit MAXX LEMI, der hauseigenen KI-Plattform von Max Power, die seismische, Bohr- und historische Untergrundmodelle kombiniert.
Parallel dazu hat das Unternehmen Tony Van Burgsteden als neuen CFO verpflichtet — ein Veteran von Orano Canada und Federated Co-operatives mit Erfahrung in komplexen Kapitalstrukturen.
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Moose Jaw und ein 1,7-Milliarden-Dollar-Datenzentrum
Am 15. Mai unterzeichnete Max Power eine Absichtserklärung mit der Stadt Moose Jaw, um gemeinsam Möglichkeiten rund um die Wasserstoffkommerzialisierung im Regina-Moose Jaw Industrial Corridor voranzutreiben. Das Lawson-Vorkommen liegt rund 80 Kilometer nordwestlich der Stadt — geografisch günstig positioniert.
Was die Nachfrageseite besonders interessant macht: Bell Canada baut in der Region ein KI-Datenzentrum mit 300 Megawatt Leistung für 1,7 Milliarden Kanadische Dollar, das 2027 den Betrieb aufnehmen soll. Als potenzieller Großabnehmer für Wasserstoff als Grundlastversorgung wäre das ein seltener Glücksfall für ein Unternehmen in diesem frühen Stadium.
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Bohrung im Juni, Finanzierung steht
Die Bestätigungsbohrung am höchsten strukturellen Punkt des Lawson-Vorkommens ist für die erste Jahreshälfte 2026 geplant und soll kommerzielle Förderraten testen. Das Kapital dafür ist vorhanden: Eine Finanzierungsrunde Ende März brachte 20,5 Millionen Kanadische Dollar ein — mit dem erfahrenen Ressourceninvestor Eric Sprott als Hauptzeichner, der seinen Anteil zuletzt auf knapp unter 13 Prozent aufgestockt hat.
Beim Canadian Hydrogen Convention in Edmonton belegte Max Power in zwei Kategorien jeweils den zweiten Platz — als digitaler Innovator für MAXX LEMI und für das Lawson-Projekt selbst.
Der Kurs spiegelt die Erwartungshaltung wider. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 200 Prozent zugelegt, liegt aber nach einem Rücksetzer von gut 13 Prozent am heutigen Donnerstag mit 1,17 Euro bereits 28 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 1,63 Euro. Die Volatilität von annualisierten 118 Prozent zeigt: Hier handeln Anleger eine Wette auf den Bohrerfolg — nicht auf ein etabliertes Geschäftsmodell. Liefern die Juni-Ergebnisse den Nachweis kommerzieller Förderraten, dürfte die GLJ-Ressourcenbewertung schnell konkrete Zahlen bekommen.
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