Ein Ausfall in Katar trifft einen ohnehin engen Helium-Markt. Für Max Power Mining kommt das Timing auffällig: In Saskatchewan hat das Unternehmen bereits Helium und natürlichen Wasserstoff nachgewiesen. Genau dort rückt nun ein Bohrprogramm näher, das aus geologischen Treffern ein kommerzielles Projekt machen soll.
Katar-Ausfall verschärft Knappheit
QatarEnergy erklärte am 2. März 2026 höhere Gewalt für Ras Laffan. Damit stoppten LNG-Verarbeitung und die damit verbundene Heliumproduktion. Katar hatte im Vorjahr rund ein Drittel des globalen Angebots geliefert.
Die Preise reagieren entsprechend hart. Vor den Ausfällen lag Spot-Helium bei etwa 300 Dollar je tausend Kubikfuß. Inzwischen bewegen sich die Preise zwischen 600 und 900 Dollar, bei längerer Störung stehen sogar 2.000 Dollar im Raum.
Fitch Ratings hält in schweren Engpässen einen weiteren Sprung der Spotpreise für möglich. Vertragskunden spüren solche Bewegungen meist später. Bei Neuverhandlungen könnten die Preise dennoch deutlich steigen.
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Saskatchewan wird strategischer
Damit gewinnt Max Powers Projektfläche in Saskatchewan an Gewicht. Die Provinz ist Kanadas einzige Helium produzierende Region. Das Grasslands-Projekt liegt in einem bekannten Helium-Korridor.
Bei Lawson nahe Central Butte hat Max Power ein natürliches Wasserstoffsystem in tiefer Bohrung nachgewiesen. Die Daten wurden von drei unabhängigen Laboren geprüft. Insgesamt hält das Unternehmen rund 1,3 Millionen Acres an Genehmigungen in Saskatchewan, weitere Flächen sind beantragt.
Wichtig ist der zweite Rohstoff. Helium wurde an beiden aktiven Bohrstandorten gefunden. Bei Bracken und Lawson traten Helium und natürlicher Wasserstoff gemeinsam auf, mit Heliumwerten von bis zu 8,7 Prozent und einem Durchschnitt von 4,4 Prozent in Kerndesorptionstests.
Die Aktie spiegelt diese neue Aufmerksamkeit bereits wider. In Deutschland schloss sie am Donnerstag bei 1,47 Euro. Seit Jahresanfang steht ein Plus von 277 Prozent, auf Zwölfmonatssicht sogar fast 996 Prozent.
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Sprott steigt weiter ein
Auch institutionelles Kapital bewegt sich. Eine von Eric Sprott wirtschaftlich kontrollierte Gesellschaft kaufte am 13. Mai 2026 eine Million Stammaktien über die Canadian Securities Exchange. Der durchschnittliche Preis lag bei 2,0219 kanadischen Dollar je Aktie.
Sprott kontrolliert damit rund 12,8 Prozent der ausstehenden Aktien auf unverwässerter Basis. Unter Einrechnung seiner Warrants steigt der Anteil auf etwa 19,5 Prozent. Das ist kein kleiner Nebenwert-Trade, sondern ein klar sichtbares Engagement.
Operativ richtet sich Max Power auf die nächste Phase aus. Tony Van Burgsteden übernimmt den CFO-Posten. Er war zuvor Finanzchef bei Orano Canada und danach mehr als acht Jahre CFO von Federated Co-operatives Limited.
Der nächste Prüfstein liegt bei Lawson. Für Mitte 2026 ist eine Bestätigungsbohrung am Scheitel der Struktur geplant. Sie soll kommerzielle Flussraten prüfen und die Daten für eine spätere Entwicklungsentscheidung liefern. Genau daran misst sich nun, ob aus der Helium-Wasserstoff-Story ein belastbares Projekt wird.
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