Donald Trump verliert die Geduld mit seinen eigenen Behörden. Während der US-Präsident auf eine schnelle Neueinstufung von Cannabis drängt, zerfällt das einstige Branchen-Aushängeschild MedMen endgültig in seine Einzelteile. Für Aktionäre bleibt am Ende der Liquidation nach aktuellem Stand nichts als eine wertlose Hülle.
Trump gegen die Bürokratie
Am Samstag kritisierte Trump das Justizministerium ungewöhnlich scharf. Er wirft den Beamten vor, die im Dezember 2025 angeordnete Herabstufung von Marihuana in die Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes zu verschleppen. Vier Monate nach dem entsprechenden Dekret fehlt noch immer die finale Umsetzung durch die Behörden.
Die Verzögerung verhindert den Wegfall der steuerlichen 280E-Last, die viele Betreiber in den Ruin trieb. Ohne die finale Einstufung in Kategorie III bleibt der Sektor im regulatorischen Schwebezustand. Marktbeobachter werten die Verzögerung als zentrales Hindernis für die Bewertung verbliebener Cannabis-Assets.
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Handel nur noch für Experten
Parallel dazu schreitet die Abwicklung von MedMen voran. Das Unternehmen existiert operativ faktisch nicht mehr. Ein Insolvenzverwalter in Kanada und ein gerichtlich bestellter Treuhänder in Los Angeles kontrollieren die verbliebenen Reste. Die meisten Filialen wechselten bereits durch Kreditgebote und Notverkäufe den Besitzer.
Der Handel mit den Papieren findet nur noch im sogenannten „Expert Market“ statt. Dort sind Kurse für die breite Öffentlichkeit nicht mehr einsehbar. Die Notierungen tendieren gegen Null. Hoffnung auf eine Entschädigung der Stammaktionäre besteht kaum, da mögliche Erlöse aus Rechtsstreitigkeiten vorrangig an gesicherte Gläubiger fließen.
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Abseits der Cannabis-Debatte prägten zwei weitere Entwicklungen das Wochenende:
- Ein neues Dekret soll die Forschung zu Psilocybin und MDMA massiv ausweiten.
- Die CMS-Initiative zur Abgabe von CBD an Medicare-Empfänger startet noch diesen Monat.
In der neuen Handelswoche richtet sich der Fokus auf eine mögliche Reaktion des amtierenden Attorney General auf die Vorwürfe aus dem Weißen Haus. Ein offizieller Schritt zur Finalisierung der Schedule-III-Regelung wäre ein Signal für die überlebenden Akteure am Markt. Für die MedMen-Hülle bietet der Prozess hingegen keine Aussicht auf eine Kurserholung.
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