Der KI-Hype erfasst die gesamte Tech-Infrastruktur – und Meta profitiert indirekt davon. ClickHouse, ein Datenbank-Anbieter, dessen Kundenliste neben Sony und Tesla auch den Social-Media-Riesen umfasst, wurde in einer neuen Finanzierungsrunde mit 15 Milliarden Dollar bewertet. 400 Millionen Dollar flossen dem Unternehmen in der Serie-D-Runde zu, angeführt von Dragoneer Investment Group.
Die Bewertung zeigt: Investoren setzen massiv auf Unternehmen, die die Dateninfrastruktur für KI-Anwendungen bereitstellen. ClickHouse entwickelt Open-Source-Software für Echtzeit-Analysen großer Datenmengen – genau das, was Tech-Konzerne wie Meta für ihre KI-Tools und Monitoring-Systeme benötigen.
Regulierungsdruck auf Social-Media-Plattformen steigt
Während die technische Infrastruktur boomt, verschärft sich der regulatorische Gegenwind. Australien macht ernst: Seit dem 10. Dezember sind Social-Media-Konten für Kinder unter 16 Jahren verboten. Die ersten Zahlen liegen vor – und sie sind drastisch.
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Mehr als 4,7 Millionen Accounts wurden bereits deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. Betroffen sind Instagram, Facebook und WhatsApp – allesamt Meta-Plattformen. Allerdings gelten für Messenger-Dienste wie WhatsApp und Facebook Messenger Ausnahmen. Bei Verstößen drohen Bußgelder von bis zu 28,5 Millionen Euro.
Wird Europa zur nächsten Herausforderung?
TikTok verschärft jetzt ebenfalls die Alterskontrollen – und zwar in Europa. In den kommenden Wochen rollt die Plattform neue KI-gestützte Technologie aus, die Profile, Videos und Nutzerverhalten analysiert, um Accounts von unter 13-Jährigen zu identifizieren. Das System wurde ein Jahr lang pilotiert und führte allein in Großbritannien zur Löschung Tausender Kinder-Accounts.
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Der Druck auf Meta wächst damit auch in Europa. Das Europäische Parlament diskutiert bereits Altersbeschränkungen für Social Media, Dänemark will ein Verbot für unter 15-Jährige durchsetzen. Für Meta bedeutet das: Die Zeiten lockerer Alterskontrollen sind vorbei. Investitionen in Verifizierungstechnologie werden unvermeidlich – ebenso wie potenzielle Nutzer- und Umsatzverluste in jüngeren Zielgruppen.
Bleibt die Frage: Wird Meta proaktiv handeln oder erst auf schärfere Regulierung warten? Die australischen Zahlen zeigen jedenfalls, dass Plattformen gezwungen werden können, Millionen Accounts zu schließen. Für einen Konzern, der vom Netzwerkeffekt lebt, kein beruhigender Gedanke.
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