Meta Aktie: China bremst Milliarden-Deal aus

Chinas Prüfung eines milliardenschweren KI-Übernahmeplans und Verkäufe der Star-Investorin Cathie Wood setzen Meta unter Druck. Zudem verzögert sich der Europa-Start der Ray-Ban-Brillen.

Meta Aktie
Kurz & knapp:
  • Peking prüft 2-Milliarden-Dollar-Übernahme von KI-Firma Manus
  • Cathie Woods ARK-Fonds verkaufen Millionenposition in Meta
  • Europa-Start der Ray-Ban-KI-Brille wegen US-Nachfrage verschoben
  • Wettbewerb um smarte Brillen mit Google und OpenAI verschärft sich

Die Meta-Aktie bewegt sich derzeit in einer kritischen Phase. Nach der Erholung vom Oktober-Rücksetzer könnte nun eine richtungsweisende Entscheidung anstehen – doch gleich mehrere Entwicklungen sorgen für Gegenwind.

Peking prüft 2-Milliarden-Dollar-Übernahme

Chinas Handelsministerium hat eine Prüfung des Meta-Deals mit der KI-Plattform Manus eingeleitet. Der Vorwurf: mögliche Verletzung chinesischer Technologie-Exportkontrollen. Die 2-Milliarden-Dollar-Transaktion, vergangene Woche angekündigt, steht damit auf wackligen Beinen.

Der Knackpunkt: Manus hat Mitarbeiter und Technologie nach Singapur verlagert, bevor Meta zugriff. Doch Teile der Technologie wurden von einer in Peking registrierten Schwesterfirma entwickelt. Peking könnte nun fordern, dass eine Exportlizenz hätte beantragt werden müssen – und damit den Deal im Extremfall blockieren. Die Überprüfung befindet sich noch in einem frühen Stadium.

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Cathie Wood dreht Meta den Rücken

Während China prüft, reduziert Star-Investorin Cathie Wood ihre Meta-Position. Ihre ARK-Fonds verkauften am 6. Januar 2026 insgesamt 19.316 Aktien im Wert von 12,7 Millionen Dollar. Die Verkäufe erfolgten über die ETFs ARKK, ARKW und ARKF.

Gleichzeitig stockte Wood massiv bei Roblox auf – ein Signal für eine strategische Neuausrichtung ihres Portfolios. Die Verkäufe setzen einen Trend fort, der sich bereits in früheren Handelssitzungen abzeichnete.

Ray-Ban-Brillen: Erfolg verzögert Europa-Start

Ausgerechnet der Erfolg bremst Meta aus: Der für Anfang 2026 geplante Europa-Start der 799-Dollar-Ray-Ban-Display-Brille wurde verschoben. Kanada, Frankreich, Großbritannien und Italien müssen warten – die US-Nachfrage ist schlicht zu groß.

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Die im Herbst 2025 in den USA eingeführten KI-Brillen haben Wartelisten bis weit ins Jahr 2026 erzeugt. Meta konzentriert sich nun darauf, zunächst die amerikanischen Aufträge abzuarbeiten. Das Modell, entwickelt mit Essilorluxottica, verfügt über ein kleines Display im Augenwinkel und ist mit KI-Assistenten gekoppelt.

Die Verzögerung kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Google plant noch 2026 eine eigene KI-Brille auf Gemini-Basis, OpenAI arbeitet an einer eigenen Gerätefamilie bis 2027. Der Wettlauf um smarte Brillen verschärft sich – und Meta kann seine Marktführerschaft in Europa vorerst nicht ausspielen.

Die Meta-Aktie notierte am 7. Januar 2026 bei 659,43 Dollar, ein Plus von 0,1 Prozent.

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