Meta baut seine KI-Infrastruktur mit einem der größten Investitionsvorhaben der Unternehmensgeschichte aus. Ein 27-Milliarden-Dollar-Vertrag mit dem Neocloud-Anbieter Nebius Group und vier neue hauseigene KI-Chips zeigen, wie entschlossen das Unternehmen seine Rechenkapazitäten skaliert.
Der Nebius-Deal im Detail
Der Fünfjahresvertrag mit Nebius sichert Meta zunächst 12 Milliarden Dollar an dedizierter Rechenleistung — mit Lieferungen ab Anfang 2027. Dabei setzt Meta auf Nvidias kommende Vera-Rubin-Plattform, die im großen Maßstab zum Einsatz kommen soll. Zusätzlich hat sich Meta das Recht gesichert, weitere 15 Milliarden Dollar an Kapazitäten aus künftigen Nebius-Rechenzentren abzunehmen. Das Modell ist dabei ungewöhnlich: Nebius kann die Kapazitäten zunächst an Dritte verkaufen, Meta fungiert als garantierter Abnehmer für verbleibende Infrastruktur.
Eigene Chips als strategische Säule
Parallel dazu treibt Meta die Entwicklung eigener Prozessoren voran, um die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern. In enger Zusammenarbeit mit Broadcom entstanden vier neue Generationen des hauseigenen MTIA-Chips — die Modelle 300, 400, 450 und 500. Sie sind speziell auf KI-Inferenz-Aufgaben ausgelegt und sollen effizienter arbeiten als Standardhardware. Der MTIA 300 befindet sich bereits in der Produktion und unterstützt Metas Ranking- und Empfehlungssysteme. Die weiteren Generationen sollen im Sechs-Monats-Takt über die nächsten zwei Jahre ausgerollt werden.
Investitionen in Milliardenhöhe
Das Gesamtbild dieser Investitionen ist beeindruckend: Meta rechnet für 2026 mit Kapitalausgaben zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar, der Großteil davon fließt in Rechenzentren und die sogenannten Superintelligence Labs. Um den enormen Energiebedarf zu decken, hat das Unternehmen zudem einen verbindlichen Vertrag mit dem Nukleartechnologieunternehmen Oklo geschlossen — geplant ist ein 1,2-Gigawatt-Energiecampus in Ohio.
Das finanzielle Fundament für diese Ausgaben liefert das operative Geschäft: Im jüngsten Quartal steigerte Meta seinen Umsatz um 24 Prozent auf 59,89 Milliarden Dollar. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch höhere Nutzerbindung und einen Anstieg der Werbeeinblendungen um 18 Prozent. Die Werbeeinnahmen bleiben damit die solide Basis, auf der Meta seine KI-Ambitionen finanziert — trotz eines Aktienkurses, der seit Jahresbeginn rund 7,5 Prozent nachgegeben hat.
Meta-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Meta-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:
Die neusten Meta-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Meta-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Meta: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


