Meta Aktie: Marktentwicklungen erkunden

Mark Zuckerberg muss sich in einem Musterprozess gegen Vorwürfe wehren, dass Instagram und Facebook Suchtverhalten bei jungen Nutzern fördern. Der Ausgang könnte über Hunderte ähnliche Klagen entscheiden.

Meta Aktie
Kurz & knapp:
  • Zuckerberg räumt Millionen minderjährige Nutzer ein
  • Klägerin macht Plattformen für psychische Probleme verantwortlich
  • Ausgang des Verfahrens ist für viele Klagen wegweisend
  • Politische Debatte um Social-Media-Verbot für Jugendliche

Mark Zuckerberg steht in Los Angeles vor Gericht – und das könnte teuer werden. In einem aufsehenerregenden Prozess muss der Meta-Chef sich gegen den Vorwurf wehren, Instagram und Facebook seien bewusst so gestaltet worden, dass sie bei jungen Nutzern Suchtverhalten fördern. Die 20-jährige Klägerin macht die Plattformen für ihre Depressionen und Angstzustände verantwortlich.

Vier Millionen minderjährige Nutzer trotz Verbot

Besonders brisant: Zuckerberg räumte vor Gericht ein, dass Instagram 2015 rund vier Millionen Nutzer unter 13 Jahren hatte – obwohl dies gegen die Nutzungsbedingungen verstößt. Das entspricht etwa einem Drittel aller Kinder dieser Altersgruppe in den USA. Die Alterskontrolle habe sich nicht im gewünschten Tempo verbessert, so der Meta-Chef. Inzwischen sei aber „alles auf dem richtigen Stand“.

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Die Klägerin wirft den Plattformen vor, gezielt Mechanismen wie Endlos-Scrolling einzusetzen, die süchtig machen. Meta weist die Vorwürfe zurück und verweist auf familiäre Probleme der jungen Frau, die bereits vor ihrer Social-Media-Nutzung bestanden hätten. Auch Youtube, ebenfalls verklagt, argumentiert, die Plattform sei eher ein Streaming-Dienst wie Netflix – die Klägerin habe im Schnitt nur 29 Minuten täglich Videos geschaut.

Hunderte weitere Klagen drohen

Der Ausgang des Verfahrens könnte wegweisend sein: Hunderte ähnliche Klagen warten auf eine Entscheidung. Unter strengster Geheimhaltung – im Gerichtssaal sind weder Fotos noch Datenbrillen erlaubt – muss Zuckerberg nun auch erklären, warum er gegen den Rat von 18 Experten an umstrittenen Schönheitsfiltern festhielt, die als schädlich für Teenager gelten. Seine Begründung: Redefreiheit der Nutzer.

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Parallel verschärft sich die politische Debatte. In Deutschland diskutiert die CDU auf ihrem Parteitag über ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Generalsekretär Carsten Linnemann geht von einer Altersgrenze aus, Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt „viel Sympathie“ für entsprechende Regelungen. Die SPD bringt eine europäische Identifikationsplattform für sichere Alterskontrollen ins Spiel.

Die Meta-Aktie zeigte sich von den Entwicklungen kaum beeindruckt und notierte zuletzt nahezu unverändert bei 643,75 Dollar. Parallel arbeitet der Konzern an neuen Produkten: Eine Smartwatch könnte noch 2026 auf den Markt kommen – rechtzeitig vor der Einführung neuer AR-Brillen. Nach den Erfolgen der KI-Smartglasses mit Ray-Ban setzt Meta weiter auf Wearables.

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Über Dieter Jaworski 1530 Artikel

Über mich: Systematisch und fundiert investieren

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Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihre Finanzen selbstbewusst und systematisch zu steuern. Ich setze auf praxiserprobte Strategien, die auf fundierten Kennzahlen und klaren Regeln basieren – ohne Hype oder kurzfristige Spekulation.

Mein Weg: Von Siemens-Aktien zur professionellen Analyse

Meine Faszination für Finanzen begann früh. Die ersten eigenen Aktien (Siemens-Belegschaftsaktien 1980) weckten mein Interesse. Während meines Elektrotechnikstudiums vertiefte ich mich im Selbststudium in die Analyse von Aktien und Unternehmensdaten. Die Dotcom-Blase um 2000 war eine prägende Erfahrung – der Verlust von 50% des Kapitals verdeutlichte mir schmerzhaft: „Gier frisst Hirn“. Diese Lektion führte zur Entwicklung disziplinierter Strategien im Bereich Value Investing und Momentum.

Parallel zu meiner wachsenden Finanzexpertise war ich 29 Jahre bei Siemens in internationalen Positionen tätig (u.a. Netzplanung, technische Großprojekte, Vertriebsleitung). Diese Zeit verschaffte mir tiefe Einblicke in die Abläufe und Kennzahlen großer Konzerne – ein unschätzbarer Vorteil für die heutige Aktienbewertung. Ich war zudem im Research-Team eines Finanzinstituts und als Gutachter für einen Wirtschaftsverlag tätig.

Seit 2007 bin ich als unabhängiger Finanzdienstleister aktiv. Meine Analysen teile ich auch unter den Pseudonymen „Javo“ und "value-javo" auf Finanzplattformen.

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