Meta Platforms geht in die Offensive, um den regulatorischen Druck in Europa zu senken. Der Konzern bietet Rivalen wie OpenAI Zugriff auf seine WhatsApp-Infrastruktur an. Dieser strategische Schwenk soll Wettbewerbsbedenken der EU-Kommission ausräumen.
Öffnung für die Konkurrenz
Der Vorschlag sieht vor, dass konkurrierende KI-Chatbots die WhatsApp Business API nutzen dürfen. Nach einer kostenlosen Startphase sollen Gebühren fließen, sobald bestimmte Nachrichten-Volumina überschritten werden. Brüssel prüft derzeit, ob dieser Schritt ausreicht, um eine drohende Blockade der eigenen Meta-KI abzuwenden.
Parallel dazu schließt Mark Zuckerberg weitere Massenentlassungen für das laufende Jahr aus. Nach dem jüngsten Abbau von zehn Prozent der Belegschaft ordnet der CEO den Konzern neu. Rund 7.000 Mitarbeiter wechseln in spezialisierte KI-Teams, um die Entwicklung eigener Modelle zu beschleunigen.
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Milliarden für die Infrastruktur
Die Transformation kostet Milliarden. Für das laufende Jahr schraubt Meta die Investitionsausgaben auf bis zu 145 Milliarden Dollar hoch. Vor allem der Ausbau von Rechenzentren und eigener Chip-Produktion belastet die Bilanz.
An der Börse wird dieser Hunger nach Kapital skeptisch beäugt. Die Aktie notiert aktuell bei 520,00 Euro. Damit liegt das Papier rund 23 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Sommer.
Trotz der massiven Ausgaben bleibt die Dividende von 0,52 Dollar je Aktie stabil. Am Markt richtet sich der Blick nun auf die Reaktion der EU-Kommission. Eine verbindliche Entscheidung über das WhatsApp-Angebot wird in den kommenden Wochen erwartet.
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