Micron hat am 6. April 2026 den Massenversand seiner nächsten HBM4-Generation gestartet — und die Zahlen, die das Unternehmen dabei präsentiert, sind bemerkenswert. Die 36-GB-12-High-HBM4-Module liefern eine Bandbreite von über 2,8 TB/s, was gegenüber dem Vorgänger HBM3E einem Anstieg von 2,3x entspricht. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch um mehr als 20 Prozent — ein entscheidender Faktor für KI-Rechenzentren, die unter steigendem Kostendruck stehen.
Ausverkaufte Kapazitäten, Rekordumsatz in Sicht
Die Chips sind explizit für NVIDIAs kommende Vera-Rubin-GPU-Plattform optimiert. Parallel dazu hat Micron mit dem Sampling einer 48-GB-16-High-Variante begonnen — der nächste Schritt in der Produktreihe.
Was die Finanzseite angeht, übertrifft die Guidance für das dritte Fiskalquartal 2026 alles bisher Dagewesene: Micron erwartet einen Umsatz von rund 33,5 Milliarden Dollar bei einer Bruttomarge von 81 Prozent. Zum Vergleich: Dieser Quartalsumsatz würde den gesamten Jahresumsatz jedes Geschäftsjahres vor 2025 übersteigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Micron?
Noch bedeutsamer ist die Meldung, dass die gesamte HBM-Produktionskapazität für den Rest des Kalenderjahres 2026 vollständig ausgebucht ist — abgesichert durch nicht kündbare Verträge mit GPU-Herstellern und großen Cloud-Anbietern. Für eine Branche, die traditionell von kurzfristigen Rohstoffpreiszyklen geprägt war, ist das eine strukturelle Veränderung.
Investitionen und Analystenbild
Um die Nachfrage zu bedienen, hat Micron das Investitionsbudget für das Fiskaljahr 2026 auf über 25 Milliarden Dollar angehoben. Das Geld fließt vor allem in den Ausbau von Fertigungskapazitäten in den USA und in die Tongluo-Fabrik.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Micron?
Die hohen Ausgaben haben Erste Group am 2. April zu einer vorsichtigen „Hold“-Einstufung veranlasst, mit Verweis auf den Druck auf den freien Cashflow. KeyBanc bleibt hingegen bei „Overweight“ mit einem Kursziel von 600 Dollar und begründet dies mit der strukturell gestiegenen Nachfrage nach KI-spezifischem Speicher.
Die Aktie stieg am 6. April um rund 3,9 Prozent auf etwa 380 Dollar — bei einem Handelsvolumen von über 21 Millionen Aktien. Zum 52-Wochen-Hoch von 471,34 Dollar fehlen noch rund 19 Prozent. Zusätzlich erhöhte Micron die Quartalsdividende um 30 Prozent auf 0,15 Dollar je Aktie, zahlbar am 15. April 2026.
Micron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Micron-Analyse vom 7. April liefert die Antwort:
Die neusten Micron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Micron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Micron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


