Der Speicherchip-Gigant Micron Technology sorgt derzeit für Furore an der Wall Street. Während andere Halbleiter-Aktien schwächeln, stemmt sich der Memory-Spezialist erfolgreich gegen den Branchentrend. Der Grund: Künstliche Intelligenz frisst Speicher – und Micron liefert genau das, was die KI-Revolution braucht. Doch kann das Unternehmen die hochgesteckten Erwartungen auch erfüllen?
Prognose-Schock in positiver Richtung
Mitte August überraschte Micron die Märkte mit einer deutlichen Anhebung der Quartalsprognose. Das Unternehmen schraubte seine Umsatzerwartung für das vierte Geschäftsquartal 2025 auf 11,2 Milliarden Dollar hoch – ein Plus von rund 500 Millionen Dollar gegenüber der vorherigen Guidance.
Noch beeindruckender fiel die Revision der Gewinnmargen aus: Die operative Marge soll nun bei 44,5 Prozent landen, statt der ursprünglich prognostizierten 42 Prozent. Als Grund nannte das Management „verbesserte Preise, insbesondere bei DRAM, und starke Ausführung“ quer durch alle Geschäftsbereiche.
HBM-Speicher als Goldgrube
Das Herzstück von Microns Erfolg liegt in einem speziellen Speichertyp: High Bandwidth Memory (HBM). Diese ultaschnellen Chips sind unverzichtbar für KI-Anwendungen und Data Center. Micron meldete bereits HBM-Umsätze von fast einer Milliarden Dollar im zweiten Quartal 2025 – mit einem sequenziellen Wachstum von rund 50 Prozent.
Die Aussichten sind geradezu euphorisch: Der HBM-Markt soll von 18 Milliarden Dollar in 2024 auf 35 Milliarden Dollar in 2025 explodieren. Micron hat seine gesamte HBM-Produktion für 2025 bereits verkauft – ein klares Zeichen für die enorme Nachfrage.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Finanzexperten zeigen sich beeindruckt. CLSA startete Ende August mit einem „Outperform“-Rating und einem Kursziel von 155 Dollar. UBS bekräftigte ebenfalls seine Kaufempfehlung zum gleichen Kursziel.
Im Analystenkonsens dominieren die Optimisten: 29 Experten raten zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 156 Dollar. Das würde einem Aufwärtspotenzial von rund 28 Prozent entsprechen.
Zahlen, die überzeugen
Die operative Cashflow-Generierung kletterte auf 4,61 Milliarden Dollar im dritten Quartal, während das Unternehmen über 12,2 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln verfügt. Data-Center-Umsätze verdoppelten sich im Jahresvergleich und erreichten Rekordniveaus.
Am 23. September wird Micron die Karten auf den Tisch legen: Dann stehen die Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal an. Die Frage ist, ob das Unternehmen die selbst erhöhten Erwartungen auch tatsächlich erfüllen kann – und wie es um die Aussichten für 2026 steht.
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