Im Gerichtssaal in Oakland offenbart sich der wahre Preis der KI-Dominanz. Mehr als 100 Milliarden US-Dollar hat Microsoft bislang in die Partnerschaft mit OpenAI gesteckt. Nun steuert der Softwarekonzern um und forciert massiv seine technologische Unabhängigkeit.
Milliarden-Deal im Visier
Aktuell verhandelt der Konzern über die Übernahme des Start-ups Inception. Das aus dem Stanford-Umfeld stammende Unternehmen spezialisiert sich auf Diffusionstechnologie für große Sprachmodelle. Im Raum steht ein Kaufpreis von über einer Milliarde US-Dollar. SpaceX zeigt ebenfalls Interesse an dem 2024 gegründeten KI-Entwickler.
Zuvor hatte Microsoft die geplante Akquisition des Start-ups Cursor abgeblasen. Kartellrechtliche Bedenken rund um den eigenen Dienst GitHub Copilot zwangen das Management zum Rückzug. Bis 2027 will der Konzern nun eigene, proprietäre KI-Modelle auf den Markt bringen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Microsoft?
Das Ende der Exklusivität
Wie abhängig Microsoft von OpenAI war, zeigt der laufende Prozess zwischen Elon Musk und Sam Altman. Ein Microsoft-Manager sagte am Mittwoch aus, dass neben 13 Milliarden US-Dollar an Direktinvestitionen gigantische Summen in maßgeschneiderte Azure-Cloud-Infrastruktur flossen. Bereits im April 2022 warnte CEO Satya Nadella intern davor, lediglich die Plattform für die Dominanz eines anderen Unternehmens zu liefern.
Seit April 2026 gelten neue vertragliche Realitäten. Die Exklusivität der Partnerschaft ist Geschichte. OpenAI darf seine Produkte fortan auf konkurrierenden Plattformen wie Amazon Web Services und Google Cloud anbieten. Parallel dazu sicherte sich Microsoft das Recht, eine eigene künstliche allgemeine Intelligenz (AGI) zu entwickeln. Ein Investment von fünf Milliarden US-Dollar in den Rivalen Anthropic flankiert diese Strategie.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Microsoft?
Hohe Kosten drücken auf den Kurs
Finanziell hat sich die Allianz durchaus ausgezahlt. Bis zum Frühjahr 2025 generierte Microsoft rund 9,5 Milliarden US-Dollar an direkten Einnahmen durch die Partnerschaft. Die gesamten KI-bezogenen Erlöse der vergangenen Jahre schätzt das Unternehmen auf über 30 Milliarden US-Dollar. Allerdings wächst an der Börse die Skepsis bezüglich der enormen Kapitalausgaben.
Die Aktie spiegelt diese Anspannung wider. Am Mittwoch schlossen die Papiere bei 346,10 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel ein Minus von gut 14 Prozent und notiert damit deutlich unter der 200-Tage-Linie.
Am heutigen Donnerstag stehen im Musk-Altman-Prozess die Schlussplädoyers an. Kommenden Montag beginnen die Beratungen der Geschworenen. Das Urteil wird maßgeblich beeinflussen, wie Microsoft seine zukünftigen Investitionsbudgets und Profitmargen im KI-Sektor rechtfertigen muss.
Microsoft-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Microsoft-Analyse vom 14. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Microsoft-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Microsoft-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Microsoft: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


