Microsoft intensiviert seinen Vorstoß im KI-Bereich durch gleich mehrere strategische Partnerschaften. Der Tech-Konzern aus Redmond positioniert sich dabei als zentrale Infrastruktur-Plattform für die nächste Generation künstlicher Intelligenz – von humanoiden Robotern bis hin zu kabellosen Konferenzsystemen.
Milliarden-Deal mit Anthropic besiegelt
Besonders spektakulär: Microsoft sichert sich einen Anteil am rasanten Aufstieg von Anthropic. Der ChatGPT-Rivale steht kurz vor einer monumentalen Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar – fast eine Verdopplung binnen nur vier Monaten. Microsoft beteiligt sich zusammen mit Nvidia an einer separaten strategischen Investition von bis zu 15 Milliarden Dollar.
Der Deal hat allerdings einen klaren Hintergrund: Anthropic verpflichtet sich im Gegenzug, Cloud-Rechenkapazität im Wert von 30 Milliarden Dollar von Microsoft Azure zu beziehen. Ein Geschäftsmodell, das bei Investoren durchaus kritisch betrachtet wird – erinnert es doch an die zirkulären Investitionsstrukturen der Dotcom-Blase.
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Humanoide Roboter laufen auf Azure
Nicht minder bedeutsam: Die Partnerschaft mit Hexagon Robotics. Der Industrieroboter-Hersteller setzt künftig vollständig auf Microsofts Cloud-Infrastruktur, um seinen humanoiden Roboter AEON mit künstlicher Intelligenz auszustatten. Die Azure-Plattform soll dabei das gesamte Spektrum abdecken – von Imitationslernen über Reinforcement Learning bis hin zu multimodalen Vision-Language-Action-Modellen.
Erste Anwendungsfälle sind bereits produktionsreif: AEON demonstriert Echtzeit-Fehlererkennung in Fertigungsumgebungen. Primär im Fokus stehen die Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Logistikbranche.
Teams-Zertifizierung für kabellose Konferenzsysteme
Parallel dazu erweitert Microsoft sein Hardware-Ökosystem. Barco und Sennheiser haben die ersten kabellosen Raumsysteme vorgestellt, die offiziell für Microsoft Teams zertifiziert sind. Die ClickShare Hub-Bundles basieren auf der Microsoft Device Ecosystem Platform (MDEP) und kombinieren Barcos kabellose Präsentationstechnologie mit Sennheisers Audio- und Videolösungen.
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Der Clou: Nutzer können Inhalte binnen Sekunden ohne separate Apps teilen – ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Konferenzsystemen. Die Zertifizierung unterstreicht Microsofts Strategie, das Teams-Ökosystem durch Hardware-Partnerschaften weiter zu festigen.
Lenovo fordert Apple heraus
Auch Lenovo setzt auf Microsoft. Der weltgrößte PC-Hersteller hat auf der CES in Las Vegas seinen neuen KI-Assistenten Qira vorgestellt, der Windows-PCs und Android-Smartphones nahtlos vernetzt. Das Ziel: Ein harmonisches Ökosystem ähnlich dem von Apple schaffen – allerdings für die Windows- und Android-Welt.
Die KI läuft systemübergreifend und teilt sich ein gemeinsames Gedächtnis über alle Geräte hinweg. Daten werden dabei primär lokal verarbeitet, nicht in der Cloud – ein bewusster Schritt angesichts möglicher Datenschutzbedenken. Für Microsoft bedeutet dies eine Stärkung der Windows-Plattform im Wettbewerb mit Apples geschlossenem Ökosystem.
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