Wenige Tage vor den Quartalszahlen zeigt Microsoft, wohin die Reise geht: KI-Agenten sollen künftig direkt in der Windows-Taskleiste laufen — und zwar nicht nur Microsofts eigene.
Ab nächstem Monat können Entwickler externe KI-Agenten über die neue Windows.UI.Shell.Tasks-API in die Taskleiste und die Windows-Suche einbinden. Bereits am 17. April tauchte die Funktion im Release Preview Channel auf. Das bisherige Suchfeld weicht einem „Ask Copilot“-Feld, über das Nutzer zwischen verschiedenen Agenten wählen können — darunter Microsofts eigener „Researcher“-Agent für Microsoft 365 und künftig auch Drittanbieter-Tools.
Plattform statt Produkt
Der strategische Kern ist klar: Microsoft will Windows zur Entwicklerplattform für KI machen. Das Modell setzt auf Opt-in — Nutzer entscheiden selbst, welche Agenten sie aktivieren, Entwickler erhalten dafür Systemzugang, der bislang Microsoft-eigenen Funktionen vorbehalten war.
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Allerdings warnt Microsoft selbst vor Sicherheitsrisiken. Sogenannte XPIA-Angriffe könnten einen Agenten dazu bringen, unbemerkt Schadsoftware zu installieren. Wie das Unternehmen dieses Risiko in der Praxis einzudämmen gedenkt, bleibt offen.
Parallel dazu kündigte Elon Musk an, dass sein KI-Modell Grok bald als Plugin für Excel, Word und PowerPoint verfügbar sein soll. Das brächte xAI in direkten Wettbewerb mit OpenAI, dessen Modelle seit Ende 2023 die KI-Schicht in Microsoft 365 Copilot bilden — und das trotz der engen Kapitalverflechtung zwischen Microsoft und OpenAI.
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Kurs erholt sich, Erwartungsdruck bleibt
Die Aktie notiert aktuell bei 361,40 Euro — rund 14 Prozent über dem Märztief, liegt aber noch mehr als 22 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom vergangenen Sommer. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von gut zehn Prozent.
Am 29. April legt Microsoft Zahlen für das dritte Quartal vor. Im Vorquartal wuchs der Umsatz um 17 Prozent, Azure legte sogar 39 Prozent zu. Das Auftragspolster ist mit rund 625 Milliarden Dollar beeindruckend — aber 45 Prozent davon entfallen auf OpenAI allein, was Fragen zur Diversifikation aufwirft. Ob Azure das Wachstumstempo hält und Copilot messbar zur Monetarisierung beiträgt, wird die entscheidende Botschaft des 29. April sein.
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