Microsoft steht unter Druck. US-Präsident Donald Trump hat am 13. Januar 2026 über Truth Social verkündet, der Konzern werde kurzfristig „große Änderungen“ vornehmen müssen. Der Grund: Die stromfressenden KI-Rechenzentren des Unternehmens sollen nicht zu höheren Stromrechnungen für amerikanische Haushalte führen. „Ich will niemals, dass Amerikaner wegen Rechenzentren höhere Stromrechnungen bezahlen“, ließ Trump unmissverständlich wissen.
Noch am selben Tag reagierte Microsoft mit einer umfassenden Initiative. Der Konzern verpflichtete sich, Stromtarife zu zahlen, die hoch genug sind, um die eigenen Kosten vollständig zu decken. Zudem will das Unternehmen künftig mit lokalen Versorgern zusammenarbeiten, um die Stromversorgung zu erweitern und die notwendige Infrastruktur für seine Rechenzentren selbst bereitzustellen. Eine klare Ansage: Die Allgemeinheit soll nicht zur Kasse gebeten werden.
Wasser marsch – Microsoft verspricht mehr zurückzugeben
Doch damit nicht genug. Microsoft ging in seiner Ankündigung vom 13. Januar noch einen Schritt weiter und versprach, mehr Wasser zurückzugeben, als seine US-Rechenzentren verbrauchen. Der Konzern will künftig für jede Rechenzentrumsregion in den USA detaillierte Informationen zum Wasserverbrauch veröffentlichen – samt Fortschrittsberichten zur Wiederauffüllung. Ein bemerkenswerter Schritt in Richtung Transparenz, der zeigt, wie ernst Microsoft den öffentlichen Druck nimmt.
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Die Maßnahmen kommen nicht von ungefähr. Der milliardenschwere Wettlauf zwischen Microsoft, Meta und Alphabet um den Bau neuer Rechenzentren schürt bei Investoren zunehmend Sorgen über unsichere Kapitalrenditen und höhere Kreditkosten.
Anleger setzen auf Stromversorger statt Big Tech
Eine am 13. Januar veröffentlichte Umfrage des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock unter 732 Unternehmen in der EMEA-Region offenbart einen bemerkenswerten Stimmungsumschwung. Nur ein Fünftel der Befragten sieht in den größten US-Tech-Konzernen noch die attraktivste KI-Investmentmöglichkeit.
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Mehr als die Hälfte der Teilnehmer setzt stattdessen auf Energieversorger, die den Strom für die Rechenzentren liefern. 37 Prozent favorisieren Infrastruktur-Anbieter. Ibrahim Kanan, Chef der US-Aktiensparte bei BlackRock, bringt es auf den Punkt: „Es wird zunehmend wichtiger, das Megacap- und KI-Exposure zu managen und gleichzeitig differenzierte Gewinnchancen zu nutzen.“ Immerhin: Nur 7 Prozent halten das KI-Thema für eine Marktblase.
Für Microsoft bedeutet das einen Wendepunkt. Der Konzern muss beweisen, dass der teure KI-Ausbau nicht nur technologisch, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich tragfähig ist – sonst droht weiterer Gegenwind von Regulierern und Investoren.
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