MP Materials baut gerade an einem der ambitioniertesten Industrieprojekte im amerikanischen Rohstoffsektor — und hat dabei das US-Verteidigungsministerium als strategischen Partner an der Seite. Die Aktie legte am Montag um 3,0 Prozent auf rund 50 Dollar zu.
Das 10X-Projekt in Texas
Im Mittelpunkt des Anlegerinteresses steht der Bau des sogenannten „10X“-Magneten-Campus in Northlake, Texas. Auf einem 120 Hektar großen Gelände entsteht eine großangelegte Produktionsstätte für Seltenerdmagnete, die die Kapazitäten des Unternehmens erheblich ausweiten soll. Die Erdarbeiten haben bereits begonnen. Geplant ist eine zusätzliche Kapazität von 7.000 Tonnen fertiger Magnete. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2028 vorgesehen.
Parallel dazu läuft die bestehende Independence-Anlage hoch — von anfänglich 1.000 Tonnen auf geplante 3.000 Tonnen Jahreskapazität.
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Pentagon-Vertrag sichert Mindesterlöse
Die kapitalintensive Transformation vom Bergbauunternehmen zum vertikal integrierten Magnethersteller wird durch eine Vereinbarung mit dem US-Verteidigungsministerium abgesichert. Diese umfasst einen Abnahmevertrag für Magnete und garantiert damit eine Mindesterlösbasis.
Das Management peilt ein EBITDA-Ziel von rund 650 Millionen Dollar an, sobald die nachgelagerten Produktionsstufen vollständig integriert sind. Mehr als 400 Millionen Dollar davon soll das Materialsegment beisteuern — abhängig von der Preisentwicklung bei Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr).
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Institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt weiter ausgebaut. Vanguard und State Street haben laut aktuellen Pflichtmitteilungen ihre Bestände erhöht; insgesamt befinden sich rund 72 Prozent der ausstehenden Aktien in institutioneller Hand.
Geopolitik als Treiber
Der Hochlauf der Produktion fällt in eine Phase wachsender geopolitischer Spannungen. Rüstungs- und Luft- und Raumfahrtunternehmen suchen aktiv nach Alternativen zu konzentrierten Lieferketten — und MP Materials positioniert sich als wichtigste Inlandsquelle im westlichen Hemisphärenraum.
Bis Ende 2026 strebt das Unternehmen eine NdPr-Produktionsrate von 6.000 Tonnen pro Jahr an, gestützt durch Kapazitätserweiterungen an der Mountain Pass-Anlage in Kalifornien. Die Nachfrage aus Automobil-, Robotik- und Verteidigungsindustrie wächst — und der Zeitplan für die Produktionsausweitung wird damit zur entscheidenden Messlatte für die weitere Kursentwicklung.
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