MP Materials baut seinen Weg vom Seltene-Erden-Förderer zum vollintegrierten Magnethersteller konsequent aus. Mit Rekordproduktionszahlen, einem 400-Millionen-Dollar-Regierungsvertrag und einem langfristigen Lieferabkommen mit Apple nimmt die Strategie zunehmend konkrete Form an.
Rekordproduktion und erster Magnet im Großmaßstab
Im Jahr 2025 verdoppelte das Unternehmen seine NdPr-Oxidproduktion auf 2.599 Tonnen — ein neuer Höchstwert. Auch die Gesamtproduktion von Seltene-Erden-Oxidkonzentrat stieg um 12 Prozent auf 50.692 Tonnen, getrieben durch verbesserte Ausbeuten und Prozessoptimierungen. Besonders bedeutsam: In der sogenannten Independence-Anlage liefen erstmals Magnete auf kommerziell skalierter Ausrüstung vom Band.
Der Umsatz legte 2025 um 10 Prozent auf 224 Millionen Dollar zu, angetrieben durch höhere Erlöse aus NdPr-Oxid, Metallen und magnetischen Vorprodukten. Der bereinigte Verlust je Aktie sank von 44 auf 24 Cent. Für 2026 erwartet das Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone — mit einem geschätzten Plus von 35 Cent je Aktie.
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Das „10X“-Projekt als Kernstück der Strategie
Das Herzstück der Expansionspläne ist der sogenannte „10X“-Campus im texanischen Northlake. Spatenstich soll 2026 erfolgen, die Inbetriebnahme ist für 2028 geplant. Die Anlage soll jährlich rund 7.000 Tonnen Magnete produzieren. Zusammen mit der Kapazität der Independence-Anlage (3.000 Tonnen) strebt MP Materials eine Gesamtkapazität von 10.000 Tonnen pro Jahr in den USA an.
Abgesichert wird das Projekt durch eine 400-Millionen-Dollar-Partnerschaft mit der US-Regierung, die einen garantierten Mindestpreis für die Seltene-Erden-Produktion sowie Finanzierungshilfen umfasst. Ein langfristiger Liefervertrag mit Apple für Magnete ergänzt das Fundament. Beide Vereinbarungen gelten als wesentliche Risikopuffer für die milliardenschwere Expansion.
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Wachsender Markt, klare Positionierung
Der globale Markt für Seltene Erden wird von rund 4 Milliarden Dollar im Jahr 2024 auf etwa 6,3 Milliarden Dollar bis 2030 wachsen — angetrieben vor allem durch Elektrofahrzeuge und erneuerbare Energien. In den USA verläuft dieses Wachstum etwas schneller, da Regierung und Privatwirtschaft den Aufbau heimischer Lieferketten priorisieren.
Genau in dieses Vakuum stößt MP Materials: Die vertikale Integration vom Bergbau in Mountain Pass bis zur Magnetfertigung in Texas soll die USA unabhängiger von ausländischen Quellen machen. Mit dem geplanten Produktionsanlauf für Partner wie General Motors und dem Spatenstich des 10X-Campus noch in diesem Jahr steht 2026 als entscheidendes Umsetzungsjahr im Fokus.
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