Mutares wächst schnell — der Kurs spiegelt das bislang nicht wider. Das erste Quartal 2026 liefert solide operative Zahlen, während die Aktie seit Jahresbeginn rund 12 Prozent im Minus liegt.
Starkes erstes Quartal
Der Konzernumsatz stieg um 10 Prozent auf knapp 1,68 Milliarden Euro. Noch wichtiger: Das bereinigte EBITDA drehte von minus 30,1 Millionen Euro im Vorjahr auf plus 11,1 Millionen Euro. Das ist eine erhebliche operative Verbesserung.
Auf Holding-Ebene fiel das Nettoergebnis mit minus 0,9 Millionen Euro schwach aus. Im Vorjahresquartal hatte ein Teil-Exit von Steyr Motors das Ergebnis mit 29,5 Millionen Euro aufgehellt — ein Einmaleffekt, der den Vergleich verzerrt.
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Die größte Akquisition der Unternehmensgeschichte
Mutares kauft den Bereich Engineering Thermoplastics von SABIC. Der Zukauf bringt einen geschätzten Jahresumsatz von rund 2 Milliarden Euro mit. Für eine Beteiligungsgesellschaft, die auf Restrukturierungsfälle spezialisiert ist, ist das ein außergewöhnlicher Schritt in neue Größenordnungen.
Parallel laufen die Exits auf Hochtouren. Im bisherigen Jahresverlauf hat Mutares Beteiligungen wie Kalzip, inTime, Relobus und Peugeot Motocycles verkauft oder Verträge unterzeichnet. Diese Erlöse finanzieren neue Akquisitionen und sollen die Holding-Gewinne absichern.
Ziele bis 2030 bleiben ambitioniert
Das Management hält an seiner Jahresprognose fest. Der Konzernumsatz soll 2026 auf 7,9 bis 9,1 Milliarden Euro steigen. Der Jahresüberschuss der Holding wird zwischen 165 und 200 Millionen Euro erwartet.
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Langfristig strebt Mutares ein jährliches Wachstum von mindestens 25 Prozent — sowohl beim Konzernumsatz als auch beim Holding-Gewinn — bis 2030 an. Das Ziel: eine deutlich größere Plattform für europäische Restrukturierungsfälle.
Sphene Capital bestätigt das „Buy“-Rating mit einem Kursziel von 49,40 Euro auf Sicht von 36 Monaten. Die Analysten sehen den Newsflow im zweiten Quartal als Katalysator — konkret die anstehenden Closings und weitere Exits aus der Pipeline.
Der Kurs notiert bei 26,40 Euro und liegt damit rund 9 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt. Zwischen dem aktuellen Niveau und dem Kursziel von Sphene Capital klafft eine Lücke von fast 90 Prozent — wie schnell die sich schließt, hängt wesentlich davon ab, ob der SABIC-Deal reibungslos abgeschlossen wird und die Exit-Pipeline im zweiten Quartal liefert.
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