Operativ schaltet Mutares einen Gang höher, an der Börse herrscht Skepsis. Der Münchener Investor baut sein Portfolio um und bereitet lukrative Firmenverkäufe vor. Die Aktie notiert seit Jahresbeginn dennoch im Minus. Das Management muss nun liefern.
Neue Struktur für mehr Transparenz
Mutares schärft die eigene Aufstellung. Ein neues Segment namens „Chemicals & Materials“ entsteht. Die Basis dafür bildet der Zukauf des SABIC-Geschäftsbereichs. Der Abschluss dieser Übernahme ist für das zweite Quartal geplant.
Parallel dazu wandern bestehende Beteiligungen wie Alterga in den Bereich „Infrastructure & Defense“. Der Konzern will damit operative Fortschritte vergleichbarer machen. Synergien sollen die Margen im Projektgeschäft verbessern.
Das Fundament für das laufende Jahr steht. Im ersten Quartal stieg der Umsatz auf 1,68 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis drehte deutlich ins Plus. Es erreichte 11,1 Millionen Euro.
Die Holding verbuchte indes einen leichten Fehlbetrag von knapp einer Million Euro. Im Vorjahr stand hier noch ein satter Gewinn. Damals trieb allerdings ein Teil-Verkauf von Steyr Motors das Ergebnis nach oben.
Verkäufe sollen Prognose sichern
Den Ausschlag für das Gesamtjahr geben anstehende Verkäufe. Der Vorstand sieht die größte Exit-Pipeline der Firmengeschichte. Konkrete Kandidaten wie Efacec und NEM Energy stehen bereit. Die geplanten Bruttoerlöse sollen das Vorjahresniveau von 230 Millionen Euro deutlich übertreffen.
Das Ziel: Ein Holding-Jahresüberschuss von bis zu 200 Millionen Euro. Aktionäre sollen davon profitieren. Für die Hauptversammlung Anfang Juli schlägt das Management eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie vor.
Am Aktienmarkt fehlt bisher der Schwung. Der Kurs pendelt aktuell um 26,45 Euro. Seit Jahresanfang steht ein Minus von gut elf Prozent auf der Anzeigetafel.
Zur wichtigen 200-Tage-Linie bei 29,14 Euro fehlen rund neun Prozent. Die Aktie handelt damit weiter unter einem zentralen Trendmaß. Nur handfeste Erlöse aus den geplanten Portfolio-Verkäufen dürften den Kurs nachhaltig über diesen Widerstand heben.
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