Mynaric: 155,3 Millionen für Rocket Lab abgeschlossen

Rocket Lab präsentiert erstmals Zahlen mit neuer Tochter Mynaric. Die Übernahme für 155 Mio. Dollar soll die Laser-Produktion für das SDA-Programm skalieren.

Mynaric Aktie
Kurz & knapp:
  • Erste Quartalszahlen mit Mynaric
  • Übernahme für 155 Millionen Dollar
  • Ausbau der Laser-Terminal-Produktion
  • Rekordauftragsbestand von 1,85 Milliarden

Rocket Lab legt heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Im Mittelpunkt steht dabei erstmals die neue Tochtergesellschaft Mynaric. Der Münchner Laser-Spezialist gehört seit Mitte April offiziell zum Konzern.

Übernahme für 155 Millionen Dollar

Der Zukauf kostete Rocket Lab insgesamt 155,3 Millionen US-Dollar. Das sind rund fünf Millionen Dollar mehr als ursprünglich geplant. Rocket Lab leistete die Zahlung teils in bar und teils durch 2,3 Millionen neue Aktien.

Mit dem Abschluss der Transaktion sichert sich das Unternehmen seinen ersten Standort in Europa. Mynaric bleibt in München ansässig. Parallel dazu integriert Rocket Lab einen wichtigen Zulieferer für Satelliten-Hardware direkt in die eigene Produktion.

Skalierung der Laser-Technik

Das Ziel der Übernahme ist klar definiert. Rocket Lab will die Produktion der optischen Terminals massiv ausbauen. Zuvor hatten Probleme in der Lieferkette Mynaric zeitweise fast zum Stillstand gezwungen.

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Die Technik ist für das milliardenschwere SDA-Programm der USA unverzichtbar. Rocket Lab hält hier Verträge über insgesamt 1,3 Milliarden US-Dollar. Mynaric beliefert dabei auch andere Branchengrößen wie Northrop oder York Space Systems.

Fokus auf den Ausblick

In den heute anstehenden Quartalszahlen taucht Mynaric noch nicht vollständig auf. Da die Übernahme erst am 14. April endete, zählt sie bilanziell zum zweiten Quartal. Die Geschäftsführung wird sich im Analysten-Call vermutlich dennoch detailliert zur Integration äußern.

Rocket Lab startete mit einem Rekordauftragsbestand von 1,85 Milliarden US-Dollar in das Jahr. Das entspricht einem Plus von 73 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Neben der Mynaric-Sparte stehen heute Fortschritte beim Neutron-Raketenprogramm im Fokus.

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Mit über fünfzehn Jahren Erfahrung als Wirtschaftsjournalist hat sich Felix Baarz als Experte für internationale Finanzmärkte etabliert. Seine Leidenschaft gilt den Mechanismen globaler Finanzmärkte und komplexen wirtschaftspolitischen Zusammenhängen, die er für seine Leserschaft verständlich aufbereitet.In Köln geboren und aufgewachsen, entdeckte er früh sein Interesse für Wirtschaftsthemen und internationale Entwicklungen. Nach seinem Studium startete er als Wirtschaftsredakteur bei einer renommierten deutschen Fachpublikation, bevor ihn sein Weg ins Ausland führte.Ein prägendes Kapitel seiner Karriere waren die sechs Jahre in New York, wo er direkten Einblick in die globale Finanzwelt erhielt. Die Berichterstattung von der Wall Street und über weltweite wirtschaftspolitische Entscheidungen schärfte seinen Blick für globale Zusammenhänge.Heute ist Felix Baarz als freier Journalist für führende Wirtschafts- und Finanzmedien im deutschsprachigen Raum tätig. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Recherchen und präzise Analysen aus. Er möchte nicht nur Fakten präsentieren, sondern auch deren Bedeutung erklären und seinen Lesern Orientierung bieten – sei es zu wirtschaftlichen Trends, politischen Entscheidungen oder langfristigen Veränderungen in der Finanzwelt.Zusätzlich moderiert er Diskussionen und nimmt an Expertenrunden teil, um sein Wissen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Dabei liegt sein Fokus darauf, komplexe Themen informativ und inspirierend zu vermitteln. Felix Baarz versteht seine journalistische Aufgabe darin, in einer sich schnell wandelnden Welt einen klaren Blick auf wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen und seine Leser bei fundierten Entscheidungen zu unterstützen – beruflich wie privat.