NanoRepro holt sich frisches Geld und startet gleichzeitig ins Premium-Hautpflege-Geschäft. Das Marburger Unternehmen beschloss heute eine Kapitalerhöhung um bis zu 10 Prozent des Grundkapitals – zeitgleich mit dem Marktstart seines Kaltplasmageräts „PHLAS“. Bis zu 1,29 Millionen neue Aktien sollen ausgewählten Investoren zu 1,50 Euro je Stück angeboten werden. Bei Vollplatzierung fließen rund 1,8 Millionen Euro in die Kasse.
Die Kapitalmaßnahme erfolgt aus dem genehmigten Kapital 2024 unter Ausschluss des Bezugsrechts für Altaktionäre. Das Grundkapital steigt von derzeit 12,9 Millionen Euro auf bis zu 14,2 Millionen Euro. Die neuen Aktien sind bereits ab dem 1. Januar 2025 gewinnberechtigt und sollen nach Eintragung ins Handelsregister in den Handel am Basic Board der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.
SkinTech statt Selbsttests
Parallel zur Finanzierungsrunde vollzieht NanoRepro einen strategischen Schwenk. Mit dem offiziellen Launch von PHLAS und dem Start des zugehörigen Onlineshops beginnt die kommerzielle Phase der Beteiligung an der hyped about science GmbH. Diese wurde bereits 2025 angekündigt und wird nun operativ umgesetzt. Das Kaltplasmagerät zielt auf das Premium-Segment im Consumer-Health- und SkinTech-Bereich – ein Geschäftsfeld mit potenziell deutlich höheren Margen als das klassische Selbsttest-Geschäft, das bisher NanoRepros Kerngeschäft darstellte.
Der Nettoemissionserlös von circa 1,8 Millionen Euro soll laut Unternehmen zur Finanzierung des weiteren Wachstums verwendet werden. Konkret dürfte das Geld vor allem in den Aufbau und die Skalierung der neuen PHLAS-Produktlinie fließen. Mit dem Einstieg ins margenstarke Premium-Hautpflege-Segment will sich das Unternehmen breiter aufstellen und weniger abhängig von klassischen Diagnostik-Produkten werden.
Timing mit Signalwirkung
Die Kombination aus Kapitalerhöhung und Produktlaunch ist kein Zufall. NanoRepro benötigt frisches Kapital für den Markteintritt mit PHLAS – und nutzt gleichzeitig die positive Story rund um die neue SkinTech-Sparte, um Investoren anzusprechen. Der Platzierungspreis von 1,50 Euro je Aktie wird zeigen, wie der Markt die neue strategische Ausrichtung bewertet. Die Verwässerung durch die Kapitalerhöhung bleibt mit maximal 10 Prozent überschaubar, trifft Altaktionäre durch den Bezugsrechtsausschluss aber direkt.
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