Umsatzexplosion bei Nebius. In nur einem Jahr kletterten die Erlöse um 684 Prozent. Die Nebius Group profitiert massiv vom globalen Hunger nach KI-Rechenleistung. Der Cloud-Anbieter wächst rasant. Für den Ausbau der Infrastruktur verbrennt der Konzern allerdings weiterhin enorm viel Geld.
Im ersten Quartal 2026 erreichten die Erlöse 399 Millionen US-Dollar. Das Kerngeschäft rund um die KI-Cloud lieferte dabei fast den gesamten Umsatz. Das bereinigte operative Ergebnis drehte deutlich ins Plus und erreichte rund 130 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor stand hier noch ein hoher Verlust.
Unter dem Strich bleibt Nebius jedoch in den roten Zahlen. Der bereinigte Nettoverlust weitete sich um ein Fünftel auf gut 100 Millionen Dollar aus. Das Management investiert aggressiv. Neue Rechenzentren und teure Fachkräfte belasten die Bilanz. Für das laufende Jahr plant der Konzern nun gewaltige Investitionen von bis zu 25 Milliarden Dollar.
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Milliarden für neue Rechenzentren
Die Kapazität der Serveranlagen soll bis Jahresende massiv steigen. Das Ziel liegt bei mindestens vier Gigawatt. Dafür baut Nebius unter anderem eine riesige KI-Fabrik im US-Bundesstaat Pennsylvania. Um dieses enorme Bautempo durchzuhalten, sammelte das Unternehmen im großen Stil frisches Kapital ein. Nvidia stieg direkt ein. Der Chip-Gigant beteiligte sich mit zwei Milliarden Dollar am Eigenkapital.
Frische Wandelanleihen füllten die Kassen zusätzlich. Damit wuchsen die Barreserven bis Ende März auf 9,3 Milliarden Dollar an. Ein neuer Großauftrag von Meta Platforms sichert die hohe Nachfrage langfristig ab. Dieser Deal bringt über fünf Jahre bis zu 27 Milliarden Dollar ein.
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Analysten hinken dem Kurs hinterher
Die Folge: Anleger greifen zu. Allein in dieser Woche schoss die Aktie um 24 Prozent nach oben. Seit Jahresbeginn hat sich der Börsenwert des Unternehmens deutlich mehr als verdoppelt. Am Freitag schloss das Papier bei knapp 220 Dollar.
Viele Analysten passen nun ihre Modelle an. Morgan Stanley hob das Kursziel auf 144 Dollar an, behält aber die neutrale Einstufung bei. Die Experten weisen selbst darauf hin, dass ihr Ziel weit unter dem aktuellen Kurs liegt. Die extreme Bewertung lässt kaum noch Spielraum für Enttäuschungen.
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