Nebius Aktie: Erfolgreicher Geschäftsbericht!

Nvidia beteiligt sich mit zwei Milliarden Dollar an Nebius Group, um gemeinsam KI-Rechenzentren zu bauen. Die Aktie reagierte mit einem Kursplus von 16 Prozent.

Nebius Aktie
Kurz & knapp:
  • Strategische Partnerschaft für KI-Rechenzentren
  • Aktie legt nach Ankündigung 16 Prozent zu
  • Frühzeitiger Zugang zu Nvidias Rubin-GPUs
  • Aufnahme in den Bloomberg 500 Index

Nvidia investiert zwei Milliarden US-Dollar in Nebius Group – und der Markt reagiert prompt: Die Aktie legte gestern um 16 Prozent zu, bei einem Handelsvolumen von 31 Millionen Aktien, dem Dreifachen des Tagesdurchschnitts. Hinter dem Kurssprung steckt mehr als eine einzelne Investition.

Die Partnerschaft im Detail

Im Rahmen der strategischen Zusammenarbeit wollen Nvidia und Nebius gemeinsam KI-Rechenzentren entwickeln und betreiben. Konkret umfasst das Abkommen Infrastrukturaufbau, Flottenmanagement, Inferenz-Workloads sowie das Design und den Betrieb sogenannter AI Factories. Das Ziel: Bis Ende 2030 soll Nebius eine Gesamtkapazität von über fünf Gigawatt aufbauen.

Besonders relevant ist der Hardware-Aspekt der Vereinbarung. Nebius erhält frühzeitigen Zugang zu Nvidias nächster Chip-Generation – darunter die künftige Rubin-GPU-Serie und Vera-CPUs. Rubin soll Inferenz-Workloads laut Nvidia zehnmal kosteneffizienter verarbeiten als die aktuelle Blackwell-Generation. Zusätzlich plant Nebius den Einsatz von Nvidias BlueField-Chips, um Server-CPUs von Speicherverwaltungsaufgaben zu entlasten.

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Zeitgleich mit der Investitionsankündigung erhielt Nebius die Genehmigung für den Bau seiner bisher größten AI Factory im US-Bundesstaat Missouri. Die Zahl der Rechenzentrumsstandorte soll in diesem Jahr von sieben auf 16 wachsen, mit weiteren Projekten in New Jersey und anderen US-Bundesstaaten.

Starke Zahlen als Grundlage

Die Nvidia-Beteiligung trifft auf ein Unternehmen mit zuletzt beeindruckendem Wachstum. Im vierten Quartal 2025 erzielte Nebius einen Umsatz von 228 Millionen US-Dollar – ein Plus von 547 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der annualisierte Umsatz lag zum Jahresende bei 1,25 Milliarden Dollar und übertraf damit die eigene Guidance. Der Kernbereich KI-Cloud wuchs sogar um 830 Prozent. Das bereinigte EBITDA drehte im vierten Quartal erstmals ins Positive, die entsprechende Marge stieg von 19 Prozent im dritten auf 24 Prozent im vierten Quartal.

Für das Gesamtjahr 2026 peilt Nebius einen annualisierten Umsatz von sieben bis neun Milliarden Dollar an – gestützt durch bereits abgeschlossene Infrastrukturverträge mit Microsoft und Meta Platforms im Gesamtvolumen von über 20 Milliarden Dollar.

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Zweiter Rückenwind: Bloomberg-500-Aufnahme

Zusätzlich zur Nvidia-Investition wird Nebius heute in den Bloomberg 500 Index aufgenommen – gemeinsam mit zehn weiteren Unternehmen. Die Indexaufnahme dürfte das Interesse institutioneller Investoren erhöhen und die Handelsliquidität der Aktie weiter verbessern.

Das Muster hinter dem Nvidia-Deal ist nicht neu: Erst vor wenigen Wochen investierte Nvidia ebenfalls zwei Milliarden Dollar in CoreWeave, einen anderen KI-Cloud-Anbieter, nachdem dort zuvor ein Infrastrukturauftrag über 6,3 Milliarden Dollar platziert worden war. Kritiker sprechen in diesem Zusammenhang von zirkulären Kapitalflüssen, die eine KI-Blase befeuern könnten.

Der nächste konkrete Prüfstein für Nebius wird die planmäßige Inbetriebnahme der ersten Kapazitäten im Rahmen des Microsoft-Vertrags in der zweiten Jahreshälfte 2026 sein.

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