Nebius schließt die dritte Aprilwoche mit einem kräftigen Plus ab. Trotz eines späten Rücksetzers am Freitag verbucht die Aktie einen Wochengewinn von fast neun Prozent. Der Schlusskurs liegt bei 157,14 US-Dollar. Den entscheidenden Impuls lieferte eine neue strategische Partnerschaft.
KI-Infrastruktur wächst
Am Freitag verkündete Nebius eine weitreichende Kooperation mit TD SYNNEX. Der IT-Distributor integriert spezielle Nvidia-Cluster vom Typ HGX B300 in sein Cloud-Portfolio. Damit wollen beide Unternehmen den weltweiten Mangel an KI-Hardware lindern und Firmenkunden schnelleren Zugang zu Rechenleistung bieten.
Parallel dazu treibt Nebius den eigenen Ausbau voran. Die Behörden genehmigten kürzlich einen riesigen KI-Campus in Missouri. Diese Anlage mit 1,2 Gigawatt Leistung wird der größte nordamerikanische Standort des Unternehmens.
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Hohe Volatilität zum Wochenschluss
Trotz der positiven Nachrichten geriet der Kurs am Freitag unter Druck. Die Aktie fiel um knapp fünf Prozent. Marktbeobachter werten dies als klassische Gewinnmitnahmen. Zuvor war das Papier im laufenden Jahr bereits um über 87 Prozent gestiegen.
Hinzu kommt eine hohe Nervosität im Markt. Die Leerverkaufsquote liegt bei über 20 Prozent der frei handelbaren Aktien. Das sorgt für starke Kursschwankungen bei hohem Handelsvolumen. Am Freitag wechselten mehr als 17 Millionen Papiere den Besitzer.
Analysten bleiben optimistisch
Großinvestoren blicken derweil auf die prall gefüllten Auftragsbücher. Die Analysten von Goldman Sachs verweisen auf den transformativen Charakter des milliardenschweren Meta-Deals. Das Management plant gewaltige Investitionen von bis zu 20 Milliarden US-Dollar für das laufende Jahr.
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Auch andere Investmentbanken positionieren sich mit klaren Kurszielen:
* Goldman Sachs: 205 US-Dollar
* DA Davidson: 200 US-Dollar
* Bank of America: 175 US-Dollar
* Citigroup: 169 US-Dollar
Der Fokus verschiebt sich nun auf den 29. April. Dann präsentiert Nebius die Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025. Der Bericht liefert erste konkrete Details zur Umsatzentwicklung der jüngsten Großaufträge.
Investoren fordern Klarheit. Bei einem geschätzten Auftragsbestand von rund 49 Milliarden US-Dollar muss das Management liefern. Der Infrastrukturausbau in Europa und den USA muss strikt im Zeitplan bleiben, um die Lieferverpflichtungen ab Anfang 2027 zu erfüllen.
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