Nel Asa ist in einer schwachen Verfassung. Die Norweger haben am Donnerstag erneut 2,9 % nachgegeben. Damit rückte die Aktie auf nur noch 0,20 Euro nach unten. Die Notierungen sind nicht auf dem schwächsten Kurs der vergangenen Wochen, aber nahe dran. Heute gibt es eine Erklärung: Donald Trump.
Was Trump mit Nel zu tun hat!
Nel Asa hat eine Tochter in den USA. Die Nel Hydrogen sitzt allerdings in den USA und ist von den Zöllen nicht direkt betroffen. Die Börsen werden hier indes unterstellen, dass die Projekte und Prozesse für das Unternehmen auch aus Norwegen gesteuert werden und Nel Asa Teile oder ganze Elektrolyseure an die Tochter ausliefert. Die Börsen haben jedenfalls wie bei anderen Aktien der Branche den Rückwärtsgang wieder klar eingeschaltet.
In den vergangenen Wochen wurde ohnehin deutlich, dass es trotz einer Kooperation mit Samsung E&A und trotz eines Auftrags für die besagte US-Tochter nicht gelang, sich aus dem Umfeld zu befreien, das die Aktie jetzt erreicht hat.
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Der Abwärtstrend ist fundamental. Es fehlt derzeit an allem. Die Märkte rechnen nicht mehr damit, dass das Unternehmen seinen Umsatz im laufenden Jahr anheben kann. Ca. 130 bis 140 Millionen Euro werden erwartet. Der Titel ist damit sicherlich aus wirtschaftlicher Sicht nicht attraktiv. Die Verluste werden sich sowohl in diesem Jahr wie im kommenden Jahr auf mehr als 30 Millionen Euro summieren.
In dieser Hinsicht sieht es düster aus. Da nun der Trump-Faktor dazu kommt, könnte es hier noch einmal eine neue Dynamik geben. Der Kurs der Aktie jedenfalls ist am Ende in einer erschütternden Verfassung – der Marktwert wird bei weniger als 400 Millionen Euro auch bei den Institutionellen Fragezeichen hinterlassen.
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