Die NFP-Daten vom US-Arbeitsmarkt treten wegen dem Zollstreit in den Hintergrund, die Wall Street steht vor einem rotem Wochenausklang. Welche Aktien waren spannend heute?
Schwarzer Freitag droht an der Wall Street
Ein schwarzer Freitag steht an, schreiben bereits einige Finanzkolumnen. Denn tatsächlich verlor der DAX am Mittag rund 1.000 Punkte. Einen solchen Abverkauf erlebten wir innerhalb eines Handelstages zuletzt im März 2020, als das Coronavirus die Börsen verunsicherte. Diesmal ist es der Zollstreit, der mit einer direkten Reaktion aus China in Höhe von 34 Prozent Zoll auf alle US-Produkte eine adäquate Antwort auf den Zoll-Hammer von US-Präsident Trump brachte. Zuvor hatte dieser China und 183 weitere Staaten mit pauschalen Zöllen belegt.
Darunter litt die Wall Street bereits seit Wochenmitte und verlor deutlich an Boden. Allein gestern musste der Nasdaq, in dem viele Chipwerte notieren, die von den Zöllen auf Chips aus Taiwan in Höhe von 46 Prozent direkt betroffen sind, mehr als 5 Prozent an Wertverlust hinnehmen. Doch auch heute ist vorbörslich keine Erholung zu sehen, eher im Gegenteil. Rund 500 Punkte und damit ein Indexstand von 18.000 Punkten stehen an. Der Dow Jones könnte über 1.100 Punkte verlieren und damit unter 40.000 Punkten eröffnen. Im DAX sahen wir bereits die 21.000er-Marke von unten.
US-Arbeitsmarkt NFP am Freitag im Detail
In diesem Umfeld gerieten die US-Arbeitsmarktdaten fast schon in den Hintergrund. Dabei waren sie überraschend positiv. Aus Washington wurden 228.000 neue Stellen vermeldet, nachdem die Prognose nur bei einem Zuwachs von 137.000 Stellen lag. Die Daten für Januar und Februar wurden zusammen um 48.000 Stellen nach unten revidiert. Parallel stiegen die US-Stundenlöhne mit 0,3 % zum Vormonat wie erwartet und mit 3,8 % zum Vorjahresmonat leicht geringer als erwartet. Auch bei diesen Zahlen wurde der Vormonat von +0,3 % und +4,0 % nun auf +0,2 % und +4,0 % revidiert. Die US-Arbeitslosenquote liegt nun bei 4,2 % nach der Prognose von 4,1 %, wo sie auch im Vormonat stand.
In einer ersten Reaktion stiegen die US-Futures leicht an, der Goldpreis kam am Freitag von den Rekordhochs etwas zurück und der Bitcoin verharrt um 82.000 US-Dollar.
Wirtschaft der USA am Scheideweg
Mit all diesen Maßnahmen wird der US-Dollar geschwächt, was andere Währungen aufwertet. Von daher konnte der Euro zum Dollar die psychologische Marke von 1.10 überschreiten und seine Aufwärtstendenz weiter ausbauen. Rohöl und andere Energieträge verloren jedoch stärker, da eine Rezession nun nicht mehr ausgeschlossen werden kann.
Doch was sagt die Fed dazu? Auch dies klären wir mit dem Blick auf das Fed Watch Tool.
In diesem Umfeld ist die Volatilität entsprechend stark gestiegen, die wir mit dem VSTOXX genauer analysierten.
Wir blicken auf das jeweilige Chartbild mit dem NanoTrader und zeigen mögliche Zielbereiche auf.
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Die jeweilige Kursentwicklung der Indizes wird im Tool des NanoTrader zusammen mit dem Volume Profil dargestellt.
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Bei den Einzelwerten blicken wir wieder auf die Tops und Flops vom US-Markt aus dem Handel dieser Woche.
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Schwergewichte der US-Aktien an wichtigen Levels
Mit Apple hat das Wall Street Schwergewicht gestern einen denkwürdigen Tag erlebt. 275 Milliarden US-Dollar an Marktkapitalisierung wurden vernichtet und die Aktie notiert nun unter 200 US-Dollar. Bauteile aus Asien verteuern sich und der Export nach China wird mit den neuen Zöllen noch einmal schwieriger. Das Gleiche gilt für Nvidia, die im Tief heute vorbörslich sogar bei 95 US-Dollar standen. Andere Chipwerte folgen entsprechend. Als weiteren Kandidaten haben wir Micron Technology im Chartbild präsentiert.
Auch der Handel bekommt Schwierigkeiten durch die Verteuerung der Produkte und nachlassende Konsumneigung. Eine Amazon ist daher entsprechend unter Druck, ebenso wie die Arbeiter von Produkten, von denen wir Nike als Marktführer der Sportartikel einmal herausstellen. Deren Aktien befinden sich bereits unter dem Coronatief und nähern sich damit dem tiefsten Stand seit 6 Jahren bei rund 50 US-Dollar an.
Mit Blick auf die neue Woche freuen wir uns auf ihre Werte und diskutieren diese gern wieder am Montag im Wochenausblick.
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