Nintendo bricht mit einer langen Tradition stabiler Hardware-Preise. Der Konzern hebt die Preise für die kommende Switch 2 weltweit an. Damit reagiert das Management auf die anhaltende Knappheit bei Speicherbausteinen. Die hohe Nachfrage nach KI-Hardware verschärft diesen Engpass zusätzlich.
Teure Hardware und das Ende in China
In Europa soll die neue Konsole im Herbst 499,99 Euro kosten. Für den US-Markt sieht die Planung eine Steigerung auf knapp 500 Dollar vor. In Japan klettert der Preis Ende Mai 2026 auf fast 60.000 Yen.
Parallel dazu zieht sich Nintendo teilweise aus dem chinesischen Markt zurück. Der Konzern beendet die Netzwerkdienste für die über Tencent vertriebenen Konsolen. Ab Mitte Mai 2026 bleibt der eShop dort geschlossen. Die Geräte funktionieren künftig nur noch offline.
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Rekordgewinne treffen auf schwache Prognose
Das abgelaufene Geschäftsjahr lieferte eigentlich Rekordwerte. Der Nettogewinn stieg um 52 Prozent auf 424 Milliarden Yen. Der Umsatz verdoppelte sich nahezu auf 2,3 Billionen Yen.
Für das neue Geschäftsjahr zeigt sich der Vorstand jedoch vorsichtig. Der Gewinn soll um 27 Prozent auf 310 Milliarden Yen sinken. Hinzu kommt die Erwartung von rund 16,5 Millionen verkauften Konsolen. Analysten vermissen bisher die großen Exklusivtitel für den Verkaufsstart der neuen Hardware.
Die Aktie reagierte zuletzt volatil. Am Freitag legte der Kurs zwar um 4,56 Prozent auf 38,99 Euro zu. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier allerdings ein Minus von rund 33 Prozent. Die Markteinführung der Switch 2 im Herbst wird nun zum entscheidenden Test für die neue Preisstrategie.
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