Nokia tauscht die Spitze aus. Sari Baldauf, langjährige Aufsichtsratschefin, tritt nach der Hauptversammlung am 9. April 2026 zurück. Ihr Nachfolger: Timo Ihamuotila, der künftig das Gremium leiten soll. Gleichzeitig verstärkt sich der Aufsichtsrat mit Meredith Whittaker, Präsidentin der Signal Technology Foundation. Eine interessante Wahl – ausgerechnet die Führungsfigur hinter dem verschlüsselten Messenger Signal soll Nokia in die KI-Ära begleiten.
Die Vergütung bleibt unverändert. Der Aufsichtsratschef erhält weiterhin 440.000 Euro jährlich, rund 40 Prozent davon in Aktien. Diese Anteile müssen die Direktoren mindestens für die ersten drei Dienstjahre halten. Eine klare Botschaft: Wer mitentscheidet, soll auch langfristig im Boot sein.
Dividende kommt in vier Tranchen
Für 2025 schlägt der Vorstand eine maximale Ausschüttung von 0,14 Euro je Aktie vor. Das entspricht exakt der Vorjahreshöhe. Die Besonderheit: Die Dividende soll in vier Raten über das Jahr verteilt werden – im Mai, August, November und Februar. Die erste Zahlung steht bereits für den 7. Mai 2026 im Kalender.
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Das operative Geschäft zeigt sich solide. Im vierten Quartal 2025 kletterte der Umsatz währungsbereinigt um 3 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Treiber waren die Bereiche Netzinfrastruktur und Mobilfunknetze. Besonders das Optikgeschäft glänzte mit einem Plus von 17 Prozent. Der vergleichbare operative Gewinn lag bei 1,06 Milliarden Euro – minimal unter dem Vorjahreswert von 1,09 Milliarden Euro.
Netzinfrastruktur auf Wachstumskurs
Das Gesamtjahr 2025 brachte ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 2 Prozent. Der vergleichbare operative Gewinn erreichte 2,0 Milliarden Euro und lag damit leicht über der Mitte der eigenen Prognose. Der freie Cashflow summierte sich auf 1,5 Milliarden Euro. Die Nettoliquidität belief sich Ende Dezember auf 3,4 Milliarden Euro.
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Für 2026 peilt Nokia einen vergleichbaren operativen Gewinn zwischen 2,0 und 2,5 Milliarden Euro an. Die Netzinfrastruktur soll um 6 bis 8 Prozent wachsen, die IP- und Optiksparten sogar um 10 bis 12 Prozent. CEO Justin Hotard verweist auf die starke Nachfrage von KI- und Cloud-Kunden. Das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz lag im vierten Quartal über eins – ein Zeichen für volle Auftragsbücher.
Anfang 2026 hat Nokia seine Struktur gestrafft. Statt mehrerer Sparten gibt es künftig nur noch zwei Hauptbereiche: Netzinfrastruktur und Mobile Infrastruktur. Im vierten Quartal 2025 übernahm der Konzern zudem die volle Kontrolle über sein China-Joint-Venture – Kostenpunkt: 500 Millionen Euro Nettomittelabfluss.
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