Ein abgeknickter Rotorflügel sorgt für Chaos: Die A44 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz in NRW ist seit heute aus Sicherheitsgründen voll gesperrt. Der Flügel eines Windrads droht abzubrechen und herunterzufallen. Die Anlage steht auf einem Gelände des Energiekonzerns RWE – Hersteller ist ausgerechnet Nordex.
Die Polizei gibt vorerst Entwarnung hinsichtlich eines Sabotageakts. Dennoch: Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, ist völlig unklar. Die Autobahn GmbH warnte zunächst sogar, das Windrad könne umstürzen. Ein Szenario, das nicht nur für den Verkehr, sondern auch für das Image des Turbinenbauers brisant ist.
Aufträge kontern die Schlagzeile
Während an der A44 die Techniker rätseln, verkündet Nordex zeitgleich erfreulichere Nachrichten: Ende 2025 sicherte sich das Unternehmen Aufträge für 15 Windenergieprojekte aus Frankreich, Belgien und Portugal. Insgesamt wurden 78 Turbinen mit einer Gesamtleistung von über 414 Megawatt geordert – allesamt mit mehrjährigen Service- und Wartungsverträgen ausgestattet.
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Die Auslieferung ist für 2027 vorgesehen. Zum Einsatz kommen verschiedene Nordex-Modelle wie die N117/3600, N131/3600, N149/5.X, N163/5.X, N163/6.X und N175/6.X mit Nabenhöhen zwischen 76 und 134 Metern. Namen der Kunden? Fehlanzeige. Nordex hält sich bedeckt.
Anleger zeigen sich unbeeindruckt
Die Aktie ließ sich vom Autobahn-Vorfall nicht aus der Ruhe bringen. Im XETRA-Handel kletterte der Titel zeitweise um 3,16 Prozent auf 32,62 Euro. Die positiven Auftragsmeldungen setzten sich offenbar durch. Nordex stärkt damit seine Position in den französischsprachigen Ländern Europas sowie in Portugal – ein strategisch wichtiger Schritt.
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Mit den jüngsten Orders hat die Nordex Group ihre Präsenz in Westeuropa weiter ausgebaut. Die Gruppe verzeichnete 2024 einen Konzernumsatz von rund 7,3 Milliarden Euro und hat in ihrer Geschichte etwa 57 Gigawatt Windenergieleistung in über 40 Märkten installiert. Über 10.400 Mitarbeiter arbeiten für den Konzern, dessen Fertigungsverbund Werke in Deutschland, Spanien, Brasilien, Indien, den USA und Mexiko umfasst.
Bleibt die Frage: Kann Nordex den technischen Zwischenfall an der A44 schnell klären, bevor daraus ein größeres Reputationsproblem wird? Die Anleger setzen vorerst auf das Auftragsmomentum.
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