Die letzten Tage vor dem Closing rücken näher — und Northern Data meldet gleich zwei relevante Ereignisse auf einmal: einen Führungswechsel im Finanzressort und den nahenden Ablauf der Annahmefrist für das Rumble-Tauschangebot.
CFO tritt ab, bleibt aber an Bord
Elliot Jordan legt sein Amt als Group CFO zum 31. Mai 2026 nieder. Der Termin ist kein Zufall — er fällt praktisch zusammen mit dem Ende der weiteren Annahmefrist für das Übernahmeangebot. Jordan wird der Northern Data Group anschließend in beratender Funktion erhalten bleiben, mit dem erklärten Ziel, die laufenden Finanzoperationen und den Zusammenschluss mit Rumble zu begleiten.
Co-CEO John Hoffman betonte Jordans Beitrag während einer wichtigen Wachstumsphase. Einen Nachfolger für die CFO-Position hat Northern Data bislang nicht benannt — was angesichts des bevorstehenden Delistings nachvollziehbar ist: Nach dem Abschluss der Transaktion geht Northern Data als eigenständige börsennotierte Einheit ohnehin von der Bildfläche.
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Annahmefrist endet am 1. Juni
Parallel dazu hat Rumble klargemacht: Die weitere Annahmefrist für das Tauschangebot endet am 1. Juni 2026 um 6:01 Uhr Frankfurter Zeit — ohne Verlängerung. Wer noch nicht angedient hat, bekommt keine zweite Chance mehr. Rumble bezeichnete dies ausdrücklich als bestes und endgültiges Angebot.
Die Konditionen bleiben unverändert: Je Northern-Data-Aktie erhalten Aktionäre nach Abschluss 2,0281 neu ausgegebene Rumble Class A Common Stock. Alle behördlichen Genehmigungen liegen vor, eine Mindestannahmeschwelle gibt es nicht. Vorstand und Aufsichtsrat von Northern Data empfehlen die Annahme einstimmig.
Der Transaktionsabschluss ist für Mitte Juni 2026 geplant, das Delisting der Northern-Data-Aktien soll unmittelbar danach erfolgen. Rumbles CEO Chris Pavlovski hat indes angekündigt, bereits ab Mitte Juni mit dem kombinierten Unternehmen in den Wettbewerb mit großen Cloud-Anbietern im KI-Bereich einzusteigen — die Nvidia-GPUs und Rechenzentren von Northern Data sind dabei ein zentraler Baustein.
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