Der Aktienkurs notiert am Montag bei 127,48 Euro – nahezu unverändert zum Freitag. Die Aktie liegt damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 129,40 Euro, aber gut sieben Prozent über der 200-Tage-Linie. Auslöser für die verhaltene Bewegung: ein Konzern im Umbruch.
Nach der Abspaltung der Generika-Tochter Sandoz konzentriert sich Novartis vollständig auf margenstarke, innovative Arzneimittel. Onkologie, Immunologie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Zentrum. Die freigesetzten Ressourcen fließen in Forschung und Entwicklung. Das Ziel: die Marktposition in den USA ausbauen und die Führung bei Radioligand-Therapien (RLT) verteidigen.
Drei strategische Säulen
Ein zentraler Hoffnungsträger ist Fabhalta (Iptacopan). Nach einer beschleunigten Zulassung für die Behandlung der IgA-Nephropathie (IgAN) arbeitet Novartis nun an der regulären Vollzulassung. Die Einreichung der Datenpakete bei den Behörden ist für 2026 geplant.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Novartis?
Parallel dazu bleibt Entresto ein kritischer Umsatzbringer. Das Herzmedikament generiert als Blockbuster weiterhin signifikante Erlöse. Laufende Patentverfahren sollen Generika-Konkurrenz abwehren und die Exklusivität bis zum Laufzeitende sichern.
Die dritte Säule: die Radioligand-Therapie. Mit Pluvicto und Lutathera hat sich Novartis als Pionier etabliert. Die Technologie kombiniert zielsuchende Moleküle mit radioaktiven Isotopen – ein präziser Ansatz gegen Tumorzellen. Der weitere Ausbau der Produktionskapazitäten und die Ausweitung des Indikationsspektrums, etwa bei Prostatakrebs, gelten als zentrale Wachstumstreiber.
Was 2026 entscheidet
Der Konzern baut seine Pipeline durch Biotech-Akquisitionen weiter aus. Für Anleger wird der Zulassungsstatus von Fabhalta und der Fortschritt bei den RLT-Kapazitäten richtungsweisend sein. Die Aktie notiert 31 Prozent über dem 52-Wochen-Tief, aber rund elf Prozent unter dem Jahreshoch von 143,04 Euro. Die operative Neuausrichtung muss sich nun in steigenden Umsätzen und Margen niederschlagen.
Novartis-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Novartis-Analyse vom 18. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Novartis-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Novartis-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 18. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Novartis: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


