In Istanbul startet heute der Europäische Adipositas-Kongress. Novo Nordisk nutzt die Bühne für eine massive Datenoffensive. Der dänische Pharmakonzern präsentiert 52 Studien zu seinem gesamten Portfolio. Der Fokus verschiebt sich dabei deutlich. Es geht längst nicht mehr nur um reine Gewichtsabnahme, sondern um Herzgesundheit und spezifische Bedürfnisse in der Menopause.
Heute stehen zwei Hoffnungsträger im Mittelpunkt. Novo Nordisk zeigt neue Auswertungen zur hochdosierten Wegovy-Variante. Parallel dazu rückt CagriSema in den Fokus. Dieses Kombinationspräparat greift mehrere Sättigungssignale an. Das Management spricht hier von der nächsten Generation der Adipositas-Therapie. Eine aktuelle Studie liefert dazu frische Daten zur Zielerreichung beim Body-Mass-Index.
Ein echtes Highlight folgt am Freitag. Dann stellt Novo Nordisk die ORION-Studie vor. Diese liefert den ersten direkten wissenschaftlichen Vergleich bei Tabletten. Die orale Wegovy-Version tritt gegen Eli Lillys kürzlich zugelassenes Foundayo an. Analysten trauen dem Markt für Abnehmpillen bis zum Ende des Jahrzehnts fast 100 Milliarden Dollar zu.
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Die wissenschaftliche Offensive flankiert ein starkes Quartal. Seit dem US-Start der Wegovy-Tablette im Januar 2026 verzeichnete der Konzern über zwei Millionen Verschreibungen. Die bereinigten Umsätze im Adipositas-Geschäft kletterten im ersten Quartal währungsbereinigt um 22 Prozent. Folgerichtig hob der Vorstand die Jahresprognose für Umsatz und Gewinn an.
Aktionäre profitieren direkt von diesem Lauf. Im Februar startete ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 15 Milliarden dänische Kronen. Insgesamt sollen dieses Jahr über 60 Milliarden Kronen an die Anteilseigner fließen.
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Ein Risiko bleibt. In diesem Jahr laufen die Patente für den Wirkstoff Semaglutid in mehreren Ländern aus. Dazu zählen Milliardenmärkte wie Indien und China. Im wichtigsten Markt, den USA, ist der Schutz jedoch bis 2032 gesichert. Novo Nordisk will den Marktanteil durch neue Service-Angebote und den Wechsel von Patienten auf neuere Medikamente verteidigen.
An der Börse honorieren Anleger die jüngste operative Stärke. Auf Monatssicht legte die Aktie um gut 22 Prozent zu und notiert aktuell bei 39,42 Euro. Dennoch steht seit Jahresbeginn noch ein Minus von knapp 12 Prozent auf der Kurstafel. Die ORION-Daten am Freitag dürften nun den nächsten Impuls für die Aktie liefern.
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