Milliardenschwere Pläne, staatliche Unterstützung und ein prominenter Kunde – doch der Kurs von Novonix bricht ein. Die Aktie des australischen Batteriematerial-Spezialisten notiert bei 0,15 Euro. Das entspricht einem Minus von über 40 Prozent in zwölf Monaten.
Der Tagesgewinn von gut elf Prozent ändert nichts am Bild. Seit Jahresbeginn hat der Titel mehr als 37 Prozent verloren. Das 52-Wochen-Tief bei 0,13 Euro ist nur einen Schritt entfernt.
Der große Plan
Novonix will in Nordamerika eine führende Position in der Lieferkette für synthetischen Graphit aufbauen. Das Herzstück: zwei Produktionsstätten in Chattanooga, Tennessee. Die geplante Gesamtkapazität liegt bei über 50.000 Tonnen pro Jahr.
Hinzu kommt prominente Schützenhilfe. Der japanische Batterieriese Panasonic Energy soll der erste Großkunde werden. Die Massenproduktion ist für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen – nach einem mehrjährigen Qualifikationsprozess.
Parallel dazu hat Novonix sein Batterielösungsgeschäft (BTS) verkauft. Der Schritt soll Kapital und Management auf das Kerngeschäft konzentrieren. Die US-Regierung unterstützt das Vorhaben mit Zuschüssen, Steuervergünstigungen und einem bedingt zugesagten Kredit.
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Die harte Realität
Doch die Gegenwart sieht anders aus. Die Kassenlage ist angespannt: Nur 57,1 Millionen Dollar an Barmitteln waren Ende März verfügbar. Die Nasdaq hat zudem eine Verwarnung wegen des zu niedrigen Aktienkurses ausgesprochen. Die Notierung ist zwar nicht unmittelbar gefährdet, aber die Uhr tickt.
Der RSI liegt bei 15,4 Punkten – das deutet auf eine extreme Überschuldung der Verkäufer hin. Eine technische Gegenbewegung ist möglich, aber kein Indiz für eine fundamentale Wende.
Die Messlatte für Novonix liegt hoch. Die Massenproduktion muss 2027 anlaufen, die Finanzierung bis dahin gesichert sein. Erst dann zeigt sich, ob aus der Vision Realität wird.
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