NOVONIX will die eigene Kapitalbasis verbreitern und die Handelbarkeit der Aktie verbessern. Der Spezialist für Batteriematerialien hat bei der australischen Börse die Notierung zusätzlicher Stammaktien beantragt. Für das Unternehmen kommt der Schritt in einer Phase des Umbaus.
Die Aktie reagiert nervös. In Frankfurt notiert sie bei 0,16 Euro und liegt damit zwar 8,25 Prozent höher als am Vortag, auf Sicht von zwölf Monaten steht aber ein Minus von 47,41 Prozent zu Buche.
Mehr Streubesitz, mehr Liquidität
Der Antrag zielt vor allem auf mehr Marktliquidität. Wenn mehr Aktien handelbar sind, können sich Käufe und Verkäufe leichter ausgleichen. Das kann die Aktie für einen breiteren Kreis von Investoren zugänglicher machen.
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Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an seiner Struktur. Im Frühjahr hat NOVONIX den Verkauf der Sparte Battery Technology Solutions abgeschlossen. Der Konzern richtet sich damit noch stärker auf sein Kerngeschäft rund um Batteriematerialien und die Lieferkette für Energiespeicher aus.
Hinzu kommt die Unterstützung für das Riverside-Projekt in den USA. Dort profitiert der Standort von einem bundesstaatlichen Steuerguthaben. Für das Unternehmen ist das wichtig, weil die amerikanische Fertigung weiter aufgebaut werden soll.
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Der Markt bewertet die Lage neu
Die Börse preist diese Veränderungen bereits ein. Seit Jahresbeginn hat die Aktie 31,75 Prozent verloren. Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,59 Euro ist sie weit entfernt, selbst über dem Tief von 0,14 Euro liegt sie nur knapp.
Technisch bleibt das Bild schwach. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,17 Euro und deutlich unter der 200-Tage-Linie bei 0,25 Euro. Der RSI von 14,9 signalisiert zudem ein klar überverkauftes Niveau. Die hohe 30-Tage-Volatilität von 117,49 Prozent zeigt, wie unruhig der Titel gehandelt wird.
Am Markt geht es nun um die Frage, ob die Ausweitung der Aktienzahl die Liquidität tatsächlich verbessert und ob der Umbau nach dem Verkauf der Sparte sowie dem Ausbau in den USA die Bilanz spürbar stützt. Der nächste Prüfstein bleibt die operative Entwicklung in den kommenden Wochen.
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