NuScale Power: Houston-Zentrum für SMR-Expansion

NuScale Power eröffnet Operationszentrum in Houston, um SMR-Technik für Rechenzentren und Industrie in Texas zu etablieren.

Nuscale Power Aktie
Kurz & knapp:
  • Neues Zentrum in Houston eröffnet
  • Fokus auf Rechenzentren und Petrochemie
  • Barmittel von rund einer Milliarde Dollar
  • VanEck hält 6,3 Prozent Anteil

NuScale Power zieht es ins Zentrum der US-Energiewirtschaft. Der Spezialist für kleine modulare Reaktoren (SMR) eröffnet ein neues Operationszentrum in Houston. Damit reagiert das Management auf den steigenden Energiehunger von Rechenzentren.

Strategischer Wechsel nach Houston

Das neue Zentrum im Houstoner CityCentre dient als Knotenpunkt. Von dort aus will NuScale seine SMR-Technik in das regionale Stromnetz integrieren. Texas gilt als idealer Markt für die industrielle Dekarbonisierung.

CEO John Hopkins sieht besonders bei Rechenzentren und in der Petrochemie großen Bedarf. Diese Sektoren verlangen nach einer stabilen Grundlastversorgung. Skalierbare Kernkraftmodule könnten diese Lücke füllen.

Hohe Liquidität trifft auf Umsatzloch

Finanziell befindet sich NuScale in einer Übergangsphase. Das Unternehmen verfügt über Barmittel und Anlagen von rund einer Milliarde US-Dollar. Im ersten Quartal 2026 sank der Umsatz jedoch drastisch auf 565.000 Dollar.

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Grund dafür ist der Abschluss wichtiger Meilensteine beim RoPower-Projekt. Neue Großaufträge fehlen bisher in der Bilanz. Der operative Verlust stieg parallel dazu auf 57,5 Millionen Dollar.

Zusätzliche Kosten verursachte die Weiterentwicklung der Modul-Komponenten. NuScale investierte zuletzt 3,7 Millionen Dollar mehr in Forschung und Entwicklung. Das Ziel ist die volle Marktreife der NuScale Power Module.

Institutionelle Anleger steigen ein

NuScale profitiert von einem regulatorischen Vorsprung. Es ist der bisher einzige SMR-Anbieter mit einer Design-Zulassung der US-Atomaufsicht NRC. Diese Zertifizierung gilt als wichtigste Hürde für den kommerziellen Einsatz.

VanEck Associates hält mittlerweile eine Beteiligung von 6,3 Prozent. Das entspricht über 20 Millionen Aktien. Goldman Sachs meldete zuletzt eine Position von 2,6 Prozent an den Class-A-Aktien.

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Die Aktie bleibt volatil und schwankte im Jahresverlauf zwischen 8,85 und 57,42 Dollar. Das Papier reagiert damit empfindlich auf regulatorische und finanzielle Neuigkeiten.

Ende Mai 2026 rückt die virtuelle Hauptversammlung in den Fokus. Neun Direktorienposten stehen zur Wahl. Marktbeobachter warten zudem auf den ersten verbindlichen Verkauf eines kommerziellen Reaktors.

Zwar laufen Planungen mit Partnern wie der Tennessee Valley Authority. Verbindliche Bestellungen aus diesen Kooperationen fehlen bisher jedoch. Der Markt wartet nun auf die Umwandlung dieser Absichten in feste Verträge.

Ein Termin für den ersten verbindlichen Verkauf eines kommerziellen Reaktors steht noch aus. Dieser Meilenstein gilt als entscheidend für das künftige Fertigungsmodell.

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