Wer Milliarden GPUs betreibt, braucht mehr als Chips. Nvidia hat das verstanden — und investiert deshalb in Vast Data, ein Startup, das die Datenpipeline hinter großen KI-Modellen am Laufen hält.
Am 22. April 2026 schloss Vast Data seine Series-F-Finanzierungsrunde ab. Die Bewertung: 30 Milliarden Dollar — mehr als das Dreifache des Werts von Ende 2023. Die Runde über eine Milliarde Dollar führten Drive Capital und Access Industries an, Nvidia beteiligte sich gemeinsam mit Fidelity und NEA.
Strategische Logik hinter dem Investment
Das Geld allein erzählt nicht die ganze Geschichte. Nvidia baut seit Monaten systematisch Beteiligungen entlang des KI-Technologiestapels auf — von Chips bis zur Infrastruktur, die diese Chips mit Daten versorgt. In diesem Jahr allein hat sich das Unternehmen an Runden für OpenAI, Anthropic, xAI, Nscale und Wayve beteiligt.
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Vast Data passt in dieses Muster. Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt Software-Infrastruktur für die Verwaltung riesiger Datenmengen, speziell für KI-Anwendungen. Zu den Kunden zählen CoreWeave, Mistral, das US-Luftwaffenministerium und Cursor. Das kumulierte Auftragsvolumen übersteigt vier Milliarden Dollar, der jährlich wiederkehrende Umsatz liegt bei über 500 Millionen Dollar.
Hannover Messe als Bühne für Industrie-KI
Zeitgleich mit dem Deal schloss Nvidia seine Präsenz auf der Hannover Messe 2026 ab. Auf der Industriemesse, die vom 20. bis 24. April lief, demonstrierten Nvidia und Partner — darunter Siemens, SAP, ABB und Microsoft — wie KI Fabrikabläufe, Robotik und Ingenieursprozesse verändert. Hexagon Robotics etwa nutzt Nvidias Physical-AI-Plattform, um Roboter schneller zu trainieren; ein System soll künftig Montagearbeiten im BMW-Werk Leipzig übernehmen.
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Beide Ereignisse spiegeln ein breiteres Marktumfeld wider: KI-Unternehmen haben in diesem Jahr global bereits rund 280 Milliarden Dollar an Kapital eingesammelt. Die Nvidia-Aktie notiert mit rund 172 Euro knapp vier Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn gut sieben Prozent im Plus.
IPO als nächster Schritt für Vast Data
Vast Data hat sich für einen möglichen Börsengang positioniert. Das Unternehmen holte vor rund 18 Monaten Amy Shapero, ehemalige CFO von Shopify, an Bord. Der CEO rechnet damit, bis Ende 2026 börsenreif zu sein — die Entscheidung über einen tatsächlichen IPO steht dann noch aus. Für Nvidia wäre ein erfolgreicher Börsengang von Vast Data ein weiterer Beleg dafür, dass die Strategie aufgeht: nicht nur Chips verkaufen, sondern das gesamte Ökosystem mitfinanzieren, das diese Chips erst sinnvoll macht.
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