Nvidia: 725 Milliarden AI-Capex der Cloud-Giganten

Die KI-Investitionen von Google, Amazon, Microsoft und Meta treiben Nvidias Geschäft an. Analysten erwarten einen starken Quartalsausblick.

Nvidia Aktie
Kurz & knapp:
  • 725 Milliarden Dollar Investitionssumme
  • Neues 52-Wochen-Hoch bei 182 Euro
  • Umsatzplus von 75 Prozent im Rechenzentrum
  • Quartalszahlen am 20. Mai erwartet

725 Milliarden US-Dollar in einem einzigen Jahr. So viel wollen Google, Amazon, Microsoft und Meta 2026 in ihre Infrastruktur stecken. Ein Großteil dieser Summe fließt direkt in die Kassen von Nvidia. Der Chipentwickler liefert die entscheidenden Bausteine für den globalen KI-Ausbau.

An der Börse spiegelt sich diese Dominanz wider. Die Nvidia-Aktie markierte Ende April ein neues 52-Wochen-Hoch bei 182,26 Euro. Aktuell notiert das Papier bei 168,00 Euro. Der Kurs hält sich damit stabil über der viel beachteten 50-Tage-Linie.

Milliarden-Budgets für neue Rechenzentren

Die einzelnen Investitionspläne der Tech-Riesen fallen massiv aus. Microsoft plant für das Kalenderjahr 2026 Ausgaben in Höhe von rund 190 Milliarden US-Dollar. Meta hob die obere Grenze seiner Prognose kürzlich auf 145 Milliarden US-Dollar an. Höhere Kosten für Komponenten treiben die Budgets.

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Trotz dieser Rekordsummen bleiben die Kapazitäten knapp. Microsoft geht davon aus, bis mindestens 2026 durch fehlende Infrastruktur ausgebremst zu werden. Nvidia profitiert von diesem Engpass enorm. Im jüngsten Jahresbericht sprang der Umsatz im Rechenzentrums-Geschäft um 75 Prozent auf fast 194 Milliarden US-Dollar.

Bindung durch das eigene Ökosystem

Der Marktführer verlässt sich nicht nur auf seine Hardware. Eine strategische Partnerschaft mit Marvell Technology bindet externe Entwickler enger an den Konzern. Nvidia investierte zwei Milliarden US-Dollar, um Marvell in das eigene NVLink-Fusion-Ökosystem zu integrieren.

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Diese Technologie erlaubt es Drittanbietern, ihre Chips direkt mit Nvidias Infrastruktur zu vernetzen. Der Clou dabei: Jede NVLink-Plattform erfordert zwingend mindestens eine Nvidia-Komponente. Konkurrenten wie AMD und Intel meiden dieses geschlossene System. Sie unterstützen stattdessen den offenen UALink-Standard.

Analysten blicken auf den 20. Mai

Am 20. Mai legt Nvidia die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsquartal vor. Die Erwartungen an den Ausblick sind hoch. Analysten rechnen für das Folgequartal mit einer Umsatzprognose von rund 86 Milliarden US-Dollar. Das entspräche einer anhaltend rasanten Wachstumsdynamik.

Die Wall Street positioniert sich entsprechend optimistisch. Die Investmentbank Rosenblatt ruft ein Kursziel von 325 US-Dollar auf. Bernstein sieht die Aktie bei 300 US-Dollar. CEO Jensen Huang untermauert diese Zuversicht mit einer gewaltigen Prognose: Für die neuen Plattformen Blackwell und Vera Rubin erwartet er in den kommenden Jahren Aufträge im Wert von einer Billion US-Dollar.

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