Nvidia justiert seine Strategie bei den ganz großen KI-Wetten. Statt weiter unbegrenzt Kapital in Startups zu pumpen, zieht das Unternehmen klare Grenzen – und konzentriert sich auf das, was es am besten kann: Chips liefern.
30 Milliarden statt 100 Milliarden
CEO Jensen Huang stellte auf einer Morgan Stanley-Konferenz am 5. März klar: Die zuvor diskutierten 100 Milliarden Dollar für OpenAI sind vom Tisch. Stattdessen hat Nvidia eine Beteiligung von 30 Milliarden Dollar finalisiert. Huang bezeichnete dies als voraussichtlich letzte große Eigenkapital-Chance bei OpenAI, das gegen Ende 2026 an die Börse gehen dürfte.
Auch bei Anthropic zieht Nvidia einen Schlussstrich: Die 10 Milliarden Dollar schwere Investition wird nach Aussage des Managements die letzte dieser Größenordnung bleiben. Die Botschaft ist eindeutig – Nvidia will primär Hardware-Lieferant sein, nicht dauerhafter Finanzier.
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Produktion umgestellt
Parallel dazu verschiebt das Unternehmen seine Fertigungsprioritäten. Laut Financial Times hat Nvidia die Produktion von H200-Chips für den chinesischen Markt gestoppt. Die bei TSMC freigewordenen Kapazitäten fließen direkt in die kommende Vera Rubin-Plattform – ein Signal, wo Nvidia seine technologische Zukunft sieht.
Gleichzeitig bereitet sich das Unternehmen auf die nächste Generation Speichertechnologie vor. Für HBM4-Module, die für Vera Rubin benötigt werden, sind Gespräche mit SK Hynix und Samsung geplant.
Im Nahen Osten hat Nvidia wegen der jüngsten Eskalationen Notfallprotokolle aktiviert. Büros wie in Dubai arbeiten derzeit im angepassten Modus, während das Unternehmen die Stabilität seiner regionalen Lieferketten überprüft. Der Fokus liegt darauf, sowohl Mitarbeiter zu schützen als auch die Geschäftskontinuität aufrechtzuerhalten.
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