Nvidia und SAP weiten ihre Zusammenarbeit aus. Auf der SAP-Sapphire-Konferenz haben beide Unternehmen angekündigt, Nvidias KI-Agenten-Technologien direkt in die SAP Business AI Platform einzubetten. Das Ziel: autonome Agenten in globale Unternehmensabläufe integrieren.
Zwei neue Bausteine im SAP-Ökosystem
Im Kern der Partnerschaft stehen zwei Nvidia-Technologien. OpenShell, eine Open-Source-Laufzeitumgebung für autonome KI-Agenten, soll in die SAP Business AI Platform einziehen. Unternehmen können damit spezialisierte Agenten mit klaren Sicherheits- und Governance-Kontrollen betreiben — etwa in Finanz-, Einkaufs- oder Lieferkettenprozessen.
Hinzu kommt NemoClaw, ein Referenz-Blueprint für die Entwicklung autonomer Agenten. Nvidia stellt ihn innerhalb von SAPs Joule Studio bereit. Entwicklerteams bekommen so einen strukturierten Weg vom ersten Prototyp bis zum Produktivbetrieb — ohne Sicherheitsarchitektur von Grund auf neu aufbauen zu müssen.
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Jensen Huang setzt auf „Agentic AI“
Nvidia-CEO Jensen Huang schaltete sich per Video in die Keynote von SAP-Chef Christian Klein. Beide betonten einen Wendepunkt: Die Nachfrage nach Inferenz-Kapazitäten steige stark, getrieben durch den Einsatz autonomer Agentensysteme im großen Maßstab. Diese Agenten greifen auf Daten zu und führen Workflows direkt in Unternehmenssystemen aus — Systemen, die häufig auf SAP laufen.
Die Arbeitsteilung ist klar definiert. Joule Studio entscheidet, ob eine Aktion ausgeführt werden soll. OpenShell stellt sicher, dass sie sicher ausgeführt wird. Damit schließen beide Unternehmen nach eigenen Angaben Sicherheitslücken auf der Anwendungsebene.
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Quartalszahlen rücken näher
Nvidia notiert aktuell auf einem 52-Wochen-Hoch von 193,22 Euro — ein Plus von rund 66 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau. Die Aktie hat allein in den vergangenen 30 Tagen gut 20 Prozent zugelegt.
Am 20. Mai legt Nvidia die Ergebnisse für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Der Konzern hat einen Umsatz von rund 78 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt. Diese Prognose klammert bewusst das China-Rechenzentrumsgeschäft aus — ein Hinweis darauf, wie stark die Handelsbeschränkungen das Geschäftsmodell inzwischen prägen. Ob Nvidia die Erwartungen trotzdem erfüllt, entscheidet sich in einer Woche.
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