Die Aktie des Halbleiterkonzerns Nvidia schloss am Freitag an den Börsen bei einem Kurs von 197,76 Euro. Im Vergleich zum vorangegangenen Handelstag bedeutete dies eine leichte positive Veränderung von 0,2 Prozent.

Kooperation von Ausrüstern für Substrate mit Glaskern

Am Donnerstag gab die SCHMID Group im Rahmen ihrer Ergebnispräsentation für das erste Halbjahr detaillierte Einblicke in ihre Zusammenarbeit im weltweiten Halbleitersektor.

Das Unternehmen legte dar, dass es bei spezialisierten Fertigungsanlagen für sogenannte Glass-Core-Substrate eng mit maßgeblichen Zulieferern kooperiert, die eine tragende Rolle in den Lieferketten von Nvidia, AMD und Intel einnehmen.

Medienberichten zufolge zieht Nvidia die Nutzung dieser neuartigen Glassubstrate in Erwägung, um die auf den eigenen Halbleitern für künstliche Intelligenz untergebrachte Kapazität an modernem High-Bandwidth-Speicher (HBM) maßgeblich zu steigern.

Die Einführung befindet sich nach Angaben des Ausrüsters allerdings noch in einem früheren Stadium, da die abschließende Qualifikation durch die Kunden bislang noch nicht abgeschlossen werden konnte.

Evaluierung des 14A-Halbleiterprozesses von Intel

Am Freitag informierte das Analysehaus Piper Sandler in einer Forschungsnotiz über neue Evaluierungen im Bereich der modernen Halbleiterfertigung. Demnach gehört Nvidia zu den führenden Technologiekonzernen, die den fortschrittlichen 14A-Fertigungsprozess des Chipherstellers Intel einer technischen Überprüfung unterziehen.

Medienberichten zufolge befindet sich Nvidia damit in einer Reihe mit weiteren namhaften Technologieunternehmen, zu denen unter anderem Amazon, Apple, AMD, Google, Tesla, Microsoft und Qualcomm zählen.

Die Notiz von Piper Sandler weist Nvidia damit konkret als eines der Unternehmen aus, welche die Umsetzbarkeit und Leistungsfähigkeit dieses Fertigungsprozesses von Intel für ihre eigenen künftigen Produkte prüfen.