Ein anstehender Staatsbesuch bringt unerwartete Fantasie in die Nvidia-Aktie. Während der KI-Konzern den chinesischen Markt aus seinen aktuellen Prognosen komplett gestrichen hat, könnte ein politisches Tauwetter plötzlich milliardenschwere Umsatzpotenziale freisetzen.
Nach einem neuen 52-Wochen-Hoch von 186,20 Euro am Montag legt das Papier heute bei rund 185 Euro eine kurze Verschnaufpause ein. Seit Jahresbeginn verbucht die Aktie damit ein Plus von knapp 15 Prozent.
Diplomatie trifft auf Quartalszahlen
Der für Mitte Mai angekündigte Staatsbesuch von US-Präsident Trump in China weckt Hoffnungen auf gelockerte Exportbeschränkungen für KI-Chips. Nvidia peilt für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von rund 78 Milliarden US-Dollar an. Einnahmen aus chinesischen Rechenzentren sind darin explizit nicht enthalten. Eine diplomatische Einigung wäre demnach ein direkter Katalysator für die Prognosen.
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Im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen positioniert sich die Wall Street klar. Goldman Sachs rechnet mit übertroffenen Erwartungen sowie einer angehobenen Prognose und ruft ein Kursziel von 250 US-Dollar auf. Im Marktkonsens erwarten Analysten einen Gewinn von 1,74 US-Dollar je Aktie.
Milliardenbudgets der Tech-Giganten
Das Fundament für diesen Optimismus liefern Nvidias größte Kunden. Microsoft, Amazon, Alphabet und Meta planen für das Jahr 2026 gemeinsame Investitionsausgaben in Höhe von etwa 725 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr und treibt den Ausbau von Rechenzentren weiter an.
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Wedbush-Analyst Matthew Bryson verweist auf einen weiteren strategischen Vorteil. Nvidia investiert seinen immensen freien Cashflow gezielt in Unternehmen, die wiederum Nvidias Chips kaufen. Diese zirkuläre Investitionsstrategie baut einen starken Wettbewerbsgraben auf.
Prominenter Neuzugang im Verwaltungsrat
Parallel dazu stärkt der Konzern seine Kontrollgremien. Suzanne Nora Johnson, ehemalige Vize-Chefin der Investmentbank Goldman Sachs, zieht im Juli in den Verwaltungsrat ein. Das Gremium wächst damit auf elf Köpfe. Die Managerin steuert weitere Erfahrung aus dem Aufsichtsrat von Pfizer bei.
Die Ausgangslage für die kommenden Wochen ist damit klar abgesteckt. Die Kombination aus steigenden Budgets der Cloud-Anbieter und der möglichen Öffnung des chinesischen Marktes liefert handfeste Argumente, bevor der Konzern seine Bücher öffnet.
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