Nvidia Aktie: Vera-CPU soll 20 Milliarden bringen

Nvidia meldet Rekordumsatz von 81,6 Milliarden Dollar, kündigt Aktienrückkäufe an und stellt sich mit neuer Struktur für die Zukunft auf.

Nvidia Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatzsprung auf 81,6 Milliarden Dollar
  • Neues Aktienrückkaufprogramm genehmigt
  • Eigenständiger Verkauf der Vera-CPU
  • Lieferketten unter massivem Druck

81,6 Milliarden US-Dollar Umsatz in nur drei Monaten. Nvidia liefert für das erste Quartal 2026 Zahlen, die selbst die kühnsten Prognosen der Wall Street übertreffen. Dennoch reagiert der Markt nachbörslich nervös, während der Konzern im Hintergrund seine gesamte Struktur umbaut.

Das Wachstum bleibt rasant. Die Rechenzentrumssparte treibt das Ergebnis mit einem fast verdoppelten Umsatz auf über 75 Milliarden Dollar. Aktionäre profitieren direkt von dieser Entwicklung. Der Verwaltungsrat hat ein neues Aktienrückkaufprogramm über 80 Milliarden Dollar genehmigt. Parallel dazu vervielfacht sich die Quartalsdividende auf 25 Cent je Aktie.

Neue Struktur und der Vorstoß bei CPUs

Nvidia verabschiedet sich in der Berichterstattung von seinen Gaming-Wurzeln. Das Geschäft gliedert sich nun in die Bereiche „Data Center“ und „Edge Computing“. Letzterer bündelt PCs, Workstations, Robotik und Automotive und steuerte zuletzt gut sechs Milliarden Dollar bei.

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Ein zentraler Treiber für die Zukunft ist der eigenständige Verkauf der Vera-CPU. Das Management schätzt den adressierbaren Markt hierfür auf 200 Milliarden Dollar. Allein im laufenden Jahr soll der Prozessor 20 Milliarden Dollar in die Kassen spülen. Diese Summen fließen völlig unabhängig von den gigantischen Prognosen für die KI-Plattformen Blackwell und Rubin.

Lieferketten unter Druck

Um die extreme Nachfrage zu bedienen, baut der Konzern massive Kapazitäten auf. Die Lagerbestände stiegen auf knapp 26 Milliarden Dollar. Hinzu kommen Lieferverpflichtungen in Höhe von 119 Milliarden Dollar. Für das zweite Quartal peilt Nvidia einen Umsatz von rund 91 Milliarden Dollar an.

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Trotz dieser Rekordvorgaben zeigte sich die Aktie im nachbörslichen US-Handel volatil und pendelte sich nahe 223 Dollar ein. Investoren blicken besorgt auf die Eigenentwicklungen großer Kunden. Tech-Riesen wie Amazon, Google und Meta entwerfen zunehmend eigene Spezialchips, um ihre Abhängigkeit zu reduzieren.

Im regulären Handel schloss das Papier am Mittwoch bei 192,26 Euro. Seit Jahresbeginn steht damit ein solides Plus von rund 19 Prozent auf der Kurstafel. Der RSI-Indikator signalisiert mit einem Wert von knapp 30 aktuell eine leicht überverkaufte Situation.

Der Wandel vom reinen Hardware-Lieferanten zum umfassenden Infrastruktur-Anbieter beschleunigt sich. CEO Jensen Huang rief das Zeitalter der „Agentic AI“ aus— autonome KI-Agenten, die netzwerkübergreifend agieren. Die Umsetzung dieser Vision erfordert massive Investitionen. Allein bis zum Ende des Geschäftsjahres 2027 werden Zahlungen von 95 Milliarden Dollar für bestehende Lieferverpflichtungen fällig.

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