Der Bremer Raumfahrtkonzern OHB formiert ein technologisches Schwergewicht für die Bundeswehr. Gemeinsam mit Airbus und Rheinmetall greift das Unternehmen nach einem der lukrativsten Rüstungsaufträge des Jahrzehnts. Dabei geht es um weit mehr als nur den Bau von Hardware – das Ziel ist die technologische Souveränität im Weltraum.
Allianz für den Orbit
Am Wochenende schloss sich Airbus der bestehenden Kooperation zwischen OHB und Rheinmetall an. Das Visier der drei Branchenriesen ist auf das Bundeswehr-Großprojekt SATCOMBw Stufe 4 gerichtet. Bis 2029 soll unter dem Namen „Sovereign Constellation“ ein hochsicheres militärisches Kommunikationsnetz aus rund 100 Satelliten entstehen. Der finanzielle Rahmen ist gewaltig und beläuft sich auf geschätzte acht bis zehn Milliarden Euro.
Innerhalb der Bietergemeinschaft steuern OHB und Airbus die technologische Expertise für die Satellitenfertigung bei. Rheinmetall übernimmt parallel die Integration in die bestehende Infrastruktur der Streitkräfte. Marktbeobachter werten den Zusammenschluss als starke Antwort auf den wachsenden Bedarf an sicherer militärischer Kommunikation in Europa.
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Rekordzahlen im Rücken
Die Basis für solch ambitionierte Großprojekte lieferte das Management bereits Mitte März mit den Zahlen für 2025. OHB übertraf die eigenen Profitabilitätsziele spürbar. Der Gesamtumsatz kletterte um 21 Prozent auf knapp 1,25 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg zeitgleich um 17 Prozent auf 84 Millionen Euro.
Ein massiver Treiber ist der historische Auftragsbestand von 3,19 Milliarden Euro, wovon der Löwenanteil auf das Segment Space Systems entfällt. Laut CEO Marco Fuchs trägt die konsequente Ausrichtung auf die Industrialisierung der Raumfahrt nun sichtbare Früchte. Steigende Budgets der ESA und erhöhte militärische Investitionen befeuern diese Entwicklung zusätzlich.
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Börsennotierung als Trumpf
Interessant ist in diesem Kontext die strategische Entscheidung bezüglich der Aktionärsstruktur. Trotz der Beteiligung des Finanzinvestors KKR plant das Management derzeit kein Delisting der bei rund 257 Euro notierenden Aktie. Die Börsennotierung schaffe essenzielles Vertrauen bei öffentlichen Auftraggebern und sichere den Kapitalzugang für kommende Großaufträge.
Der Vorstand blickt entsprechend optimistisch in die Zukunft und hob die Prognosen an. Bis 2028 peilt OHB einen Gesamtumsatz von über zwei Milliarden Euro an. Den nächsten konkreten Einblick in die operative Entwicklung liefert das Unternehmen am 7. Mai mit den Quartalszahlen für das erste Jahresviertel 2026.
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