Mit einem 248-Millionen-Euro-Vertrag für 20 Kleinsatelliten liefert OHB den Machbarkeitsnachweis für die Serienfertigung. Dieser schwedische Auftrag ist weit mehr als nur ein solider Umsatzbringer. Er positioniert den Raumfahrtkonzern optimal für das größte Rüstungsprojekt der deutschen Geschichte.
Konsortium für das Bundeswehr-Netzwerk
Anstatt einzeln anzutreten, formieren sich Airbus, OHB und Rheinmetall offenbar zu einem Konsortium für das Satellitenkommunikationsprojekt SATCOMBw Stufe 4. Das Programm zielt auf ein souveränes Netzwerk aus 100 bis 200 Satelliten im niedrigen Erdorbit ab und umfasst ein geschätztes Gesamtvolumen von acht bis zehn Milliarden Euro.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei OHB SE?
Die Analysten der NuWays AG bewerten diese Konstellation positiv. Zwar sinkt der prozentuale Arbeitsanteil von OHB im Vergleich zu einem Alleingang, gleichzeitig steigt jedoch die Wahrscheinlichkeit für den Zuschlag erheblich. Die Experten kalkulieren mit einem Drittelanteil für die Bremer, was einem kumulierten Auftragsvolumen von 2,7 bis 3,3 Milliarden Euro entsprechen würde. Entsprechend hob NuWays das Kursziel für die Papiere von 260 auf 272 Euro an.
Rekordbestand und ausgebaute Kapazitäten
Die operative Basis für derartige Großprojekte steht bereits. Das belegen die am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Jahreszahlen. Im Schlussquartal 2025 erwirtschaftete der Konzern bei 384 Millionen Euro Umsatz ein bereinigtes EBITDA von 45 Millionen Euro. Die daraus resultierende Marge von 11,6 Prozent übertrifft die für das Gesamtjahr 2026 avisierte Zielmarke von 11 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei OHB SE?
Parallel kletterte der Auftragsbestand auf den Rekordwert von 3,19 Milliarden Euro. Um die anstehende Massenproduktion elektronischer Komponenten zu bewältigen, hat das Unternehmen seine Kapazitäten proaktiv erweitert. Dazu zählen die Verlagerung der schwedischen Tochtergesellschaft sowie die Übernahme einer Fabrik im sächsischen Schöneck.
Der extrem eng gehandelte Titel – 94 Prozent der Anteile liegen bei der Gründerfamilie Fuchs und der Investmentgesellschaft KKR – reagiert traditionell sensibel auf operative Fortschritte. Den nächsten konkreten Einblick in die Geschäftsentwicklung liefert der Konzern am 7. Mai 2026 mit den Zahlen für das erste Quartal. Bis dahin bleiben weitere Details zur Ausgestaltung des SATCOMBw-4-Konsortiums der wichtigste Faktor für die Bewertung.
OHB SE-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue OHB SE-Analyse vom 23. März liefert die Antwort:
Die neusten OHB SE-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für OHB SE-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
OHB SE: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


