Ein Auftragsbuch im Wert von 3,35 Milliarden Euro und eine operative Marge, die spürbar anzieht. Der europäische Raumfahrtkonzern OHB liefert vor seinem heutigen Capital Markets Update handfeste Argumente für die jüngste Rekordjagd der Aktie.
Die Papiere notieren in Schlagdistanz zu ihrem Höchststand, nachdem sie im Wochenverlauf zeitweise bis auf 486,50 Euro geklettert waren. Bei der Strategiepräsentation erhoffen sich Investoren nun Klarheit darüber, wie das Management dieses Wachstumstempo in den kommenden Jahren halten will. Im Fokus steht eine mögliche Konkretisierung der Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr.
Rekordaufträge treiben das Geschäft
Im ersten Quartal verbuchte das Unternehmen ein kräftiges Plus. Die Gesamtleistung stieg um 15 Prozent auf knapp 279 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis legte parallel dazu deutlich auf 16,8 Millionen Euro zu.
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Dadurch verbesserte sich die Profitabilität spürbar. Die operative Marge kletterte von 4,3 auf glatte sechs Prozent. Die Basis für diese Entwicklung bildet eine prall gefüllte Projektpipeline im Raumfahrtsektor.
Mit einem neuen Rekordvolumen übertrifft der Auftragsbestand den Vorjahreswert um 45 Prozent. Wesentliche Treiber sind ein millionenschwerer Zuschlag für die EPS-Sterna-Mikrosatelliten in Schweden sowie ein ESA-Vertrag für die Ramses-Mission, der über die italienische Tochtergesellschaft abgewickelt wird.
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Enge Aktionärsstruktur und neue Projekte
OHB entwickelt nicht nur komplette Satellitensysteme, sondern ist auch bei kleinen Trägerraketen und der Weltraumsicherheit aktiv. Im Hintergrund zieht das Management strategische Fäden, etwa über eine Partnerschaft mit Dassault Aviation für das geplante Mehrzweck-Raumfahrzeug VORTEX-S. Solche langfristigen Projekte erfordern traditionell hohe Investitionen.
Am Kapitalmarkt agiert der Konzern derweil unter besonderen Vorzeichen. Der Finanzinvestor KKR hält über die Orchid Lux Holding knapp 29 Prozent der Anteile. Der Streubesitz fällt mit rund sechs Prozent äußerst gering aus, was die hohen Kursausschläge der Aktie begünstigt.
Auf dem heutigen Strategie-Update stehen nun die Details zur künftigen Kapitalallokation im Zentrum. Gelingt es dem Management, einen klaren Pfad aufzuzeigen, wie die Rekordaufträge in stabile Cashflows übersetzt werden, liefert das die fundamentale Unterfütterung für das aktuelle Kursniveau.
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