In Nordafrika treibt der österreichische Energiekonzern OMV seine operative Expansion voran, in Wien steht ein personeller Neuanfang an. Die Anleger honorieren das hohe Tempo mit einem massiven Kursaufschwung seit Jahresbeginn. Nun rückt die anstehende Hauptversammlung in den Fokus, bei der eine üppige Ausschüttung zur Debatte steht.
Neues Standbein in Nordafrika
Der Konzern hat ein neues Büro im libyschen Bengasi eröffnet. Zentrale Aufgabe vor Ort ist die Entwicklung des Vertragsgebiets Nummer 91. Gemeinsam mit der libyschen National Oil Corporation und der Arabian Gulf Oil Company will OMV die Förderung in der Region hochfahren. Das Ziel ist eine langfristige Sicherung des Zugangs zu wichtigen Energieressourcen.
Das operative Fundament für solche Investitionen erweist sich als intakt. Im ersten Quartal erwirtschaftete OMV ein bereinigtes operatives Ergebnis von rund einer Milliarde Euro. Der Cashflow aus dem laufenden Geschäft kletterte parallel dazu um ein Fünftel nach oben. Eine niedrige Verschuldungsquote lässt dem Management ausreichend bilanziellen Spielraum für weitere Projekte.
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Aktie nahe Jahreshoch
An der Börse wird die robuste Geschäftsentwicklung belohnt. Mit einem aktuellen Kurs von 62,50 Euro notiert das Papier nur knapp unter seinem frischen 52-Wochen-Hoch. Seit Anfang Januar haben Anleger damit einen Kursgewinn von über 29 Prozent erzielt. Der Abstand zur wichtigen 200-Tage-Linie fällt mit gut 21 Prozent komfortabel aus.
Im Hintergrund ordnen institutionelle Investoren derweil ihre Portfolios. Bei der rumänischen Tochtergesellschaft OMV Petrom reduzierte die NN Group jüngst ihr Engagement. Der Stimmrechtsanteil fiel unter die Meldeschwelle und liegt nun bei 4,94 Prozent.
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Dividende und Führungswechsel
Am 27. Mai blicken die Aktionäre nach Wien zur ordentlichen Hauptversammlung. Auf der Agenda steht eine vorgeschlagene Gesamtausschüttung von 4,40 Euro je Aktie. Diese Summe setzt sich aus einer Basis- und einer Sonderdividende für das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.
Abseits der Gewinnausschüttung bereitet sich der Konzern auf eine Zäsur vor. Am 1. September übernimmt Emma Delaney den Posten als CEO von Alfred Stern. Die ehemalige bp-Managerin ist die erste Frau an der Spitze des größten börsennotierten Industriekonzerns Österreichs. Unter ihrer Führung soll die Transformation zu einem Anbieter für nachhaltige Chemikalien und Brennstoffe strategisch umgesetzt werden.
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