Ein Gewinnsprung von über 1.600 Prozent und eine Verzwölffachung des Umsatzes sind selbst im Technologiesektor eine Seltenheit. Ondas Holdings liefert genau diese Zahlen für das erste Quartal 2026. Der Spezialist für Drohnensysteme profitiert von strategischen Zukäufen und einem massiven Buchgewinn. Vorbörslich reagierte die Aktie in den USA mit einem Kurssprung von fast 20 Prozent.
Der Nettogewinn schoss auf 361 Millionen US-Dollar nach oben. Dieser Wert verzerrt allerdings das operative Bild. Den Löwenanteil macht ein nicht-zahlungswirksamer Ertrag aus Optionsscheinen in Höhe von knapp 390 Millionen Dollar aus. Im Vorjahr stand hier noch ein Verlust in den Büchern.
Beim Umsatz zeigt die Kurve steil nach oben. Mit 50,1 Millionen Dollar übertraf das Unternehmen die Analystenerwartungen um rund ein Drittel. Die Bruttomarge verbesserte sich deutlich auf 49 Prozent. Dem steht ein operativer Verlust von knapp 43 Millionen Dollar gegenüber, da die Ausgaben parallel stark stiegen.
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Zukäufe treiben das Wachstum
Das rasante Wachstum basiert maßgeblich auf der Übernahme des israelischen Softwareanbieters Omnisys für 200 Millionen Dollar. Diese Plattform für Raketenabwehr liefert hohe Margen. Hinzu kommt ein prall gefülltes Auftragsbuch, das aktuell ein Volumen von 457 Millionen Dollar aufweist. Das Management betonte, man habe die Profitabilität auf Produkt-EBITDA-Basis zwei Quartale früher erreicht als geplant.
Strategische Partnerschaften, etwa mit Palantir, sollen die Position im globalen Markt für Drohnenabwehr weiter stärken. An der Börse spiegelt sich diese Entwicklung längst wider. Auf Jahressicht verzeichnet die Aktie ein Plus von fast 880 Prozent. Aktuell pendelt das Papier an den deutschen Handelsplätzen um die Marke von 8,13 Euro. Die hohe Volatilität von über 120 Prozent zeigt jedoch, dass die Schwankungsbreite enorm bleibt.
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Analysten bleiben optimistisch
Für das Gesamtjahr 2026 legt der Vorstand die Messlatte hoch. Der Umsatz soll die Marke von 390 Millionen Dollar übertreffen. Analysten stützen diesen Kurs. Die Investmentbank Needham bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 23 US-Dollar.
Auch institutionelle Investoren greifen zu. CloudAlpha Capital Management kaufte zuletzt ein großes Aktienpaket und treibt die institutionelle Eigentümerquote auf knapp 38 Prozent. Mit der angehobenen Jahresprognose und dem beschleunigten Weg zur operativen Profitabilität liefert das Management konkrete Vorgaben für die zweite Jahreshälfte.
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