Eine ereignisreiche Woche liegt hinter Ondas Holdings. Der Abschluss der milliardenschweren Omnisys-Übernahme und ein SEC-Filing zur Weiterveräußerung von Aktien sorgen für Bewegung. Gleichzeitig steht die Hauptversammlung vor der Tür – mit einem Vorschlag, der bei Aktionären gemischte Gefühle auslösen dürfte.
Omnisys-Übernahme abgeschlossen
Ondas gab am 22. Mai den Abschluss der Übernahme von Omnisys bekannt. Der Kaufpreis liegt bei 196,6 Millionen Dollar. Das Unternehmen erwartet, dass die Integration die Verteidigungssoftware-Kapazitäten stärkt – insbesondere bei KI-gestützter Schlachtfeld-Orchestrierung in autonomen Verteidigungssystemen. Ondas rechnet mit zusätzlichen Umsätzen von über 100 Millionen Dollar.
SEC-Einreichung und Hauptversammlung
Ebenfalls am 22. Mai reichte Ondas bei der SEC ein Registrierungsformular für die Weiterveräußerung von 2,74 Millionen Aktien ein. Dies steht im Zusammenhang mit der Fusion mit dem US-Verteidigungsauftragnehmer Mistral, die im April abgeschlossen wurde. Die Fusion im Wert von 175 Millionen Dollar brachte Ondas einen Auftragsbestand von rund 264 Millionen Dollar und direkten Zugang zu Programmen des US-Verteidigungsministeriums.
Am 28. Mai findet die jährliche Hauptversammlung statt. Ein Tagesordnungspunkt ist die Erhöhung der autorisierten Aktienanzahl. Solche Maßnahmen sollen schnelles Wachstum und strategische Akquisitionen ermöglichen – wecken aber oft Bedenken hinsichtlich einer Verwässerung bestehender Aktionäre.
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Rekordquartal und Kursentwicklung
Das erste Quartal 2026 war ein Rekordquartal für Ondas. Der Umsatz stieg um über 1.000 Prozent auf 50,1 Millionen Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 361,3 Millionen Dollar.
Daraufhin hob das Unternehmen seine Jahresprognose für 2026 auf mindestens 390 Millionen Dollar an – gestützt auf einen Auftragsbestand von 457 Millionen Dollar.
Die Aktie reagierte zunächst mit einem Kurssprung auf die Zahlen, gab aber im Laufe der Woche wieder nach. Am Freitag schloss das Papier bei 7,85 Euro – ein Minus von 0,76 Prozent an diesem Tag. Auf Wochensicht ergibt sich ein Rückgang von 14,2 Prozent.
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Seit Jahresanfang steht ein Minus von 16,4 Prozent zu Buche. Binnen zwölf Monaten hat sich der Kurs mehr als verachtfacht – ein Plus von 874 Prozent. Die Spanne der vergangenen 52 Wochen reicht von 0,81 Euro bis 12,04 Euro. Der RSI liegt bei 32,9 und deutet auf überverkaufte Niveaus hin, die Volatilität bleibt mit annualisiert über 120 Prozent extrem hoch.
Trotz des jüngsten Rückschlags bleibt die Analystenstimmung positiv. Der durchschnittliche Konsens lautet „Moderate Buy“ mit einem Kursziel von 17,25 Dollar.
Auf der Hauptversammlung am 28. Mai müssen die Aktionäre über die Aktienerhöhung entscheiden. Eine Zustimmung würde Ondas finanzielle Spielräume für weitere Zukäufe eröffnen – um den Preis einer möglichen Verwässerung. Ondas bewegt sich damit im Spannungsfeld zwischen Rekordwachstum und Aktionärsrisiko.
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