Ondas Holdings kauft sich in den Stratosphären-Markt ein. Mit der geplanten Übernahme von World View Enterprises für rund 150 Millionen Dollar erweitert das Unternehmen sein autonomes Ökosystem um Hochaltionsballon-Technologie für Aufklärung und Überwachung — und hebt gleichzeitig seine Umsatzprognose für 2026 drastisch an.
Prognose mehr als verdoppelt
Die neue Umsatzguidance für das laufende Geschäftsjahr lautet: mindestens 375 Millionen Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie die im Januar ausgegebene Spanne von 170 bis 180 Millionen Dollar. Treiber ist vor allem die Sparte Ondas Autonomous Systems, deren Auftragsbestand sich im vierten Quartal 2025 von 20,3 Millionen auf 68,3 Millionen Dollar mehr als verdreifacht hat.
Für das erste Quartal 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 38 und 40 Millionen Dollar an — ein Wachstum von rund 820 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
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Fünf Deals in wenigen Wochen
World View ist nur der jüngste Schritt einer bemerkenswert dichten Akquisitionsserie. Allein im März 2026 hat Ondas folgende Transaktionen abgeschlossen oder angekündigt:
- Mistral (175 Mio. Dollar): Einstieg als US-Verteidigungsprime-Contractor
- BIRD Aerosystems (110 Mio. Dollar): Ausbau von Raketenabwehr und Luftaufklärung
- INDO Earth Moving (60 Mio. Dollar): Schweres Militärgerät nach einem 140-Millionen-Tender
- Rotron Aerospace (39,9 Mio. Dollar): Langstrecken-Antriebstechnologien
Hinzu kommt das Joint Venture ONBERG Autonomous Systems mit Heidelberger Druckmaschinen, das Drohnenabwehrsysteme für den europäischen Markt lokalisieren soll.
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Finanzielle Basis und Profitabilitätsziel
Die Liquidität für diesen Expansionskurs ist vorhanden. Ondas verfügt über rund 1,55 Milliarden Dollar an Barmitteln — zusammengesetzt aus 594 Millionen Dollar zum Jahresende 2025 und 960 Millionen Dollar aus einer Kapitalerhöhung im Januar 2026.
Im vierten Quartal 2025 wies das Unternehmen einen Nettoverlust von 101 Millionen Dollar aus, der jedoch maßgeblich auf nicht zahlungswirksame Anpassungen bei Optionsverbindlichkeiten zurückzuführen ist. Operativ verbesserte sich das Bild deutlich: Die Bruttomarge stieg von 21 auf 42 Prozent. Profitabilität auf Produktebene soll laut Management im dritten Quartal 2026 erreicht werden, die unternehmensweite Gewinnzone im ersten Quartal 2028.
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