Der KI-Gigant steht unter Beschuss. Eine 25-Millionen-Dollar-Spende von OpenAI-Chef Greg Brockman an die Trump-Regierung hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Gleichzeitig wächst die Kritik an der zunehmenden Nähe des Unternehmens zur Politik – und Nutzer starten eine Boykott-Kampagne.
Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Greg Brockman, Mitgründer und Chef von OpenAI, spendete im vergangenen Jahr 25 Millionen Dollar an die Trump-Regierung. In einem Interview rechtfertigte er die Zahlung mit einer bemerkenswerten Begründung: Er sei unpolitisch, die Spende diene dem „Team Humanity“ und sichere den Erfolg von KI. Eine Erklärung, die viele Beobachter als absurd empfinden.
Nutzer laufen Sturm gegen ChatGPT
Die Kontroverse kommt für OpenAI zur Unzeit. Unter dem Hashtag „QuitGPT“ fordern Nutzer zum Verlassen der Plattform auf. Alfred Stephen, ein Softwareentwickler aus Singapur, ist einer von vielen ehemaligen Abonnenten. Im September 2025 hatte er noch 20 Dollar monatlich für ChatGPT-Plus bezahlt – heute ist er ausgestiegen. Der Grund: die wachsende Nähe zur US-Regierung und Trumps umstrittene Migrationspolitik.
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Die Kampagne gewann in den letzten Wochen deutlich an Fahrt. Nutzer kritisieren nicht nur die politische Ausrichtung, sondern auch die Frage, ob ein Unternehmen mit solch enger Verbindung zur Regierung überhaupt neutral operieren kann. Für OpenAI, das auf treue Abonnenten angewiesen ist, wird die Bewegung zum Risiko.
Versicherungsbranche als neues Geschäftsfeld
Parallel dazu weitet OpenAI sein Geschäftsmodell aus. Das Unternehmen öffnete ChatGPT erstmals für Versicherungsangebote von Drittanbietern. Zu den ersten Partnern zählen der spanische Digitalversicherer Tuio und die US-Vergleichsplattform Insurify. Über eine neue App-Bibliothek können spezialisierte Anwendungen direkt in ChatGPT eingebunden werden.
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In der Versicherungsbranche sorgte der Schritt für Aufsehen. Die Frage steht im Raum: Könnte ChatGPT künftig klassische Vermittler ersetzen? Die Integration von Versicherungsvergleichen direkt in einen KI-Chatbot deutet in diese Richtung. Für OpenAI wäre es ein lukrativer Markt – für traditionelle Vermittler eine Bedrohung.
Politische Nähe wird zum Problem
Die Millionenspende ist kein Einzelfall. Sie reiht sich ein in eine Serie von Entscheidungen, die OpenAI zunehmend in die Nähe der Trump-Regierung rücken. Die Boykott-Kampagne zeigt: Ein Teil der Nutzerbasis ist nicht bereit, diese Entwicklung mitzutragen. Ob OpenAI durch neue Geschäftsfelder wie Versicherungen die Verluste ausgleichen kann, bleibt offen. Die politische Kontroverse dürfte dem Unternehmen aber noch länger nachhängen.
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